Kanutour
auf der Isar der Raiderrunde "Rabe von Schwarzenberg" vom 18.08.-20.08.2000 |
| Eine
Kanutour im Hochsommer kann leicht ins Trockene fallen - besonders bei
Gewässern ohne Stauhaltung. So geschah es auch mit unserer geplanten
Wildwassertour auf dem Schwarzen Regen im Bayerischen Wald. |
![]() Das Boot ist schwer beladen |
Am späten
Nachmittag erreichten wir Lengries, erkundeten eine geeignete Stelle für
das Wassern am nächsten Morgen, um schließlich den Sonnenuntergang
auf einer abgelegenen Wiese zu verfolgen. Ohne Zelt konnten wir die zahlreichen
Sternschnuppen in der klaren Augustnacht beobachten. |
| Am späten Nachmittag war es das erste mal notwendig anzuhalten, das halb voll gelaufene Boot zu kippen um wieder weiter zu fahren – das ist der Preis einer Fahrt ohne Spritzdecke. Gegen Abend machten wir Stop bei Wolfratshausen, um per Autostop das Auto nachzuholen. Die Nacht verbrachten wir in den Isarauen. |
| Den nächsten Tag begannen wir mit einer Fahrt auf dem Isarkanal. Auf einer Kiesinsel (kein Natur- und Vogelschutzgebiet) stoppten wir zu Mittag (Bild). Eigentlich dachten wir einige Isarflöße überholen zu können, da dies nicht der Fall war und auch die Fließgeschwindigkeit zu Wünschen übrig ließ, wechselten wir wieder auf den naturbelassenen Lauf der Isar. Nachmittags fuhren wir auf dem Waserweg in die bayerische Landeshauptstadt ein. Zur Linken und zur Rechten unseres Prachtflusses lagen uns sonnenhungrige Münchner Spalier. |
![]() Wohlverdiente Pause am Isarstrand |
| Am späten Nachmittag stoppten wir unser Gefährt in der Nähe einer U-Bahnstation am Ufer. Um das Auto wieder mit dem Kanu zu vereinen, musste es wieder in Wolfratshausen abgeholt werden. Per U- und S-Bahn sowie einem Spaziergang war das Gefährt schließlich erreicht und konnte beigeholt werden. Schon wenig später brauste das Boot mit seinem Untersatz auf der Autobahn gen Heimat. |