Pfingstlager 2004 des Trupps in Albertshofen

Am Freitag, den 28.5.2004 starteten wir Marktbreiter mit 10 Pfadfindern vom Stamm St. Georg von der Marienkirche zu unserem diesjährigen Pfingstlager. Das Ziel war ein Wald bei Albertshofen im Landkreis Kitzingen.

 
Sippe Luchs in ihren Lagerkostümen

Das Motto des Lagers war „Robin Hood“. Das Wölflingslager stand unter dem Thema: „Die Unendliche Geschichte“ und die Rover hatten „Japan“ als Lagerthema gewählt.
Nach unserer Ankunft mussten wir erst unsere Zelte aufbauen. Am Samstag Vormittag errichteten wir unsere Lagerbauten und Biwaks. Mittags fand eine Stafette, bei der an den verschiedenen Posten pfadfinderische Aufgaben zu lösen waren, statt, sie erstreckte sich bis zum Abend.
Danach verbrachten wir den Abend mit verschiedenen, themenbezogenen Theatervorführungen.

Die Theaterstücke hatten die einzelnen Sippen in der langen Vorbereitungszeit seit dem Frühjahr selbst verfasst, ebenso hatten sich die einzelnen Sippenmitglieder ihre Robin-Hood-Verkleidung meist selbst entworfen und geschneidert.Am nächsten Morgen fand in aller Frühe ein Geländespiel statt, das bis zum Mittag dauerte. Im Anschluss daran mussten wir unsere Kochkünste in Form eines Wettkochens unter Beweis stellen. Am Nachmittag feierten die über 200 Jugendlichen eine „Heilige Messe“ in einer im Lager errichteten Zeltkirche, die der Etwashäuser Kreuzkapelle von Balthasar Neumann nachgebaut war.
 
Sippe Eichhörnchen beim Lagerdurchgang
 
Die eindrucksvolle Jurtenkathetrale

Sogar drei Heiligenfiguren hatte ein Altpfadfinder vorher mit einer Motorsäge aus rohen Baumstämmen eigens für die Lagerkirche gefertigt.
Bevor wir die Nachtruhe antraten genossen wir die Zeit beim Betrachten der restlichen Theatervorführungen der übrigen Sippen.
Der Pfingstmontag begann dann mit dem Lagerabbau. Nach dem anschließenden Gottesdienst, noch vor der Heimfahrt wurden wir mit einem heftigen Gewitter mit Regenguss verabschiedet. Es war wie immer ein gelungenes Pfingstlager.