Pfingstlager 2006 des Trupps " Alfred Delp"

Auch dieses Jahr machten sich die Marktbreiter Pfadfinder am Freitag, den 2. Juni 2006 auf den Weg zum traditionellen Pfingstlager. Nachdem das ganze Gepäck auf die Autos verteilt war, ging es für die zwei Markbreiter Sippen Eichhörnchen und Luchs Richtung Untersambach, denn diesmal hatten die Wiesentheider Pfadfinder eingeladen.

 
Die beiden Marktbreiter Sippen "Luchs" und "Eichhörnchen"

Der verbleibende Freitag stand ganz im Zeichen des Lageraufbaus. Die Kohten wurden aufgestellt und gleichzeitig sicherten sich die Pfadfinder für den morgigen Aufbau die besten Holzstangen für die Lagerbauten. Gegen 22 Uhr fand das Bundesfeuer statt, zu dem sich alle Pfadfinder, Wölflinge und Raider/Rover trafen. Anschließend war Nachtruhe angesagt, damit alle für den morgigen Tag fit waren.
Das Motto des Pfingstlagers war „Mittelalter“ und man konnte am Samstagvormittag dann langsam erkennen, dass sich der Lagerplatz zu einem Turnierplatz verwandelt hatte.
Die einzelnen Sippen bauten Hochkohten auf und schmückten diese mit Schilden, Fahnen, Fellen und anderen Utensilien, so dass ab Samstagmittag nur noch Bauern, Soldaten und Gaukler anzutreffen waren.

Als Vorbereitung für das Lager hatte jede Sippe die Aufgabe ein typisches mittelalterliches Handwerk zu präsentieren, mit dem sie sich ausgiebig beschäftigt hatten. Beispielsweise wurden die Themen: Töpfern, Schmieden, Zinngießen, Gerben, Herstellung von Seifen oder auch der Bau von Bögen dargeboten.

Die Pfadfinder erzählten dabei, wie sie vorgegangen waren, zeigten verschieden Werkstücke aus den unterschiedlichen Entstehungsphasen und berichteten, was es für Schwierigkeiten gab um schließlich das fertige Endprodukt zu erhalten.
  Bei der Abendrunde präsentierte dann jede Sippe entweder ein selbstgeschriebenes Theaterstück oder am nächsten Abend dann ein Lied, das sie mit verschiedenen Musikinstrumenten begleiteten.
Pfingstsonntag fand eine Stafette statt, bei der die meisten Posten auch mit der Lagerthematik zu tun hatten und die einzelnen Sippen ihr angeeignetes Wissen zum Mittelalter präsentieren konnten. Am Nachmittag kam das gesamte Lager zum Gottesdienst zusammen. Hierzu trafen auch einige Gäste ein, die anschließend die Arbeiten der Pfadfinder begutachten konnten. Danach kochten die Sippen ein typisch mittelalterliches Gericht, bei dem nur Zutaten verwendet werden durften, die damals auch verfügbar waren.
Pfingstmontag war es dann schon wieder soweit mit dem Abbau zu beginnen. Gegen 14 Uhr war Heilige Messe und im Anschluss daran die Siegerehrung. Die Marktbreiter Pfadfinder erzielten diesmal einen Platz im Mittelfeld und einen im hinteren Drittel.
 

Die Schmiede bei der Arbeit