Pfingstlager 2007: Bundeswettkampf um den Georgsschild

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Pfadfinderei wurden an Pfingsten die Pfadfinder unseres Bundes zum Wettkampf um den Georgsschild eingeladen. In knapp 3 Tagen sollte hier die beste Sippe Deutschlands ermittelt werden. Gastgeberin war dabei die Protektorin der KPE, Gräfin Johanna von Westfalen, die uns ein Gelände in der Nähe ihres Wasserschlosses bei Meschede zur Verfügung stellte.

 
Die Luchse bei der Morgenrunde

Direkt nach der Anreise wurden die 13 Sippen durch ein Wegzeichen in den Wald gelotst um ein „altes Gemäuer“ aufzusuchen. Dieses stellte sich als Turm heraus, wo uns BiPi persönlich den Auftrag erteilte am Lagerplatz neben unseren Kohten auch ein Sportgerät zu errichten. In einer Olympiade durchliefen alle Sippen anschließend diesen Parcour.
Zur Abendrunde bereitete jede Sippe einen Beitrag zu einem zugelosten Thema vor. Zu unserem Glück erfüllte sich die Unwetterwarnung für die Nacht nicht - es gab lediglich heftige Regengüsse. Der nächste Tag – der Sonntag - war mit einem großen Kochwettstreit ausgefüllt.

Dabei mussten wir auf selbst gefertigten Kochstellen ein Dreigängemenü, bestehend aus einer Bohnensuppe, Spargel mit Schinken und Kartoffeln in Buttersoße und zum Abschluss Apfelkräpfle, zubereiten.
Nach der feierlichen Versprechensfeier eines Forchheimer Pfadfinders wurde wegen des andauernden Regens die weiteren Aktivitäten in eine freie Halle verlegt. Die Abendrunde stand an diesem Tag unter dem Motto „Zirkus“. Fasziniert verfolgte das Publikum die zur Schau gestellten Elefanten, Artisten, Jongleure, Zauberer und Feuerspucker. Mit einer professionellen Show begeisterten hier unsere Sippe Eichhörnchen.
Am letzten Tag des Lagers galt es abschließend die heikelste Aufgabe zu erfüllen. Der Wassergraben der Burg sollte mit einem selbstgebauten Boot umrundet werden. Bei strömendem Regen gelang nur wenigen diese anspruchsvolle Aufgabe.
Bei der anschließenden Schlussrunde stieg die Spannung bei der Siegerehrung. Alle Teilnehmer fragten sich, wer sich wohl die nächsten vier Jahre als beste Sippe im Bund nennen und den Wanderpreis mit nach Hause nehmen darf? Wie beim letzten Georgsschild im Jahre 2003 lagen wieder die Falken aus Erlenbach vore. Zweiter wurde die Sippe Luchs aus Gießen, dritter die Sippe Steinbock aus Marienfried.
Unsere Sippen Eichhörnchen und Luchs erreichten die Plätze 8 und 11. Auch wenn wir dieses Mal nicht zu den Siegern zählen konnten, sind wir trotzdem als Pfadfinder ein gutes Stück weitergekommen.