Pfingstlager der Wölflinge in Jobstgreut

Wenn Pfingsten naht, steigt auch die Vorfreude der Wölflinge auf unser erstes Lager im Jahr. Am Freitag vor Pfingsten war es endlich soweit. Die Autos wurden gepackt, und unsere Eltern fuhren uns zu unserem Lagerplatz nach Jobstgreuth bei Bad Windsheim.


Vorbereitungen fürs Lagerfeuer

Auch die anderen Meuten aus Forchheim und Baar-Ebenhausen bei Ingolstadt trafen ein und es war ein emsiges Zeltaufbauen und Einräumen im Gange. Nach der Eröffnung nahmen wir das Abendessen an der Feuerstelle ein. Bald begann die erste Abendrunde um das Lagerfeuer. Diese wurde jäh unterbrochen, als Schreie aus dem Wald drangen. Zwei unserer Wölflinge, die etwas geholt hatten, waren nicht zurückgekehrt. Was war mit ihnen los? Alle rannten Richtung Wald, wo schon bald Spuren entdeckt wurden. Als sie kurz vor dem Wald eine Botschaft fanden war klar, dass hier eine Entführung stattgefunden hatte. Mutig drangen die Wölflinge in den Wald, um ihre Gefährten zu retten.

Als erstes fingen sie den "Entführer" und bald konnten sie auch die beiden Gefangenen befreien. Im Triumph ging es zum Lagerplatz zurück, wo noch fröhliche Lieder erklangen.

Am nächsten Morgen baute jede Meute eine Feuerstelle, auf der sie am Sonntag ihr selbst zusammengestelltes Mittagessen über dem Feuer kochen sollte. Am Samstagnachmittag fand die Lager-Olympiade statt. Das olympische Feuer brannte die ganze Zeit. Die Siegerehrung mit Medaillenübergabe war der Höhepunkt bei der Abendrunde. Strahlender Sonnenschein begrüßte uns am Pfingstsonntag, so dass unser Basteltag draußen abgehalten werden konnte. Danach wurde Feuer gemacht, das Essen zubereitet und über dem Feuer gekocht. Die Führung konnte feststellen und schmecken, dass jede Meute ein appetitliches und gutes Essen zubereitet hatte, denn sie wurde von den Meuten zum Essen eingeladen.


Meute Mang beim Bau der Feuerstelle

In der Stillen Stunde breitete sich eine wohltuende Ruhe über dem Lagerplatz aus. Jeder war mit etwas leise beschäftigt. Das anschließende Kuchenessen stärkte alle für das Große Geländespiel im Wald, wo sich Schmuggler herumtrieben. Zur letzten Großen Abendrunde gehört außer dem Singen und Spielen immer ein großes Buffet mit besonderen Leckereien. Den Abschluss der Abendrunde bildeten wie traditionell eine schöne Geschichte und das Abendgebet am Lagerfeuer.
Schon war der letzte Tag da. Zeltabbau, Aufräumen, Saubermachen - alle halfen fleißig mit. Vor der Siegerehrung und dem Ende des Lagers legten noch zwei Marktbreiter Wölflinge bei einer feierlichen Zeremonie ihr Wölflingsversprechen ab und bekamen das Halstuch unseres Stammes. Was dann folgte war ein richtiges Festessen: ein Vater hatte ein Spanferkel spendiert, das fachkundig über dem Feuer gegrillt wurde. Alle fühlten sich wohl, doch das Ende des Lagers nahte. Es blieb der Trost, dass wir uns wieder sehen, die meisten schon bald beim kommenden Sommerlager. So sangen wir denn beim Abschiedslied "Ade, . lebt wohl, auf Wiedersehen!"