Sommerlager der Marktbeiter Wölfling vom 2.8. bis zum 8.8.2001 in Ainding bei Augsburg

Am Donnerstag, den 2. August war es für acht Wölflinge und zwei Führer der katholischen Pfadfinderschaft Europas vom Stamm „St. Georg“ aus Marktbreit soweit: mit zwei Kleinbussen in denen das ganze Material für die kommenden sechs Tage verstaut wurde, ging es in Richtung Ainding, das etwas 20 Kilometer nördlich von Augsburg liegt.

 
Mittagessen auf dem selbstgebauten Esstisch

Am Zeltplatz angekommen machten sich die Jugendlichen gleich daran Ihre Zelte aufzubauen, was bei strahlendem Sonnenschein gar keine so leichte Aufgabe war. Als dann alle Zelte standen, war Zeit für die Eröffnungsrunde, bei der man sich erstmals genauer kennen lernte. Aus ganz Bayern waren Jugendliche angereist: aus Erding, Altötting, Kleinwallstadt und Au. Die Anfangszeit war geprägt von Kennenlernspielen. Natürlich blieben aber auch die Wettkämpfe der verschiedenen Wölflingsgruppen untereinander nicht aus: bei Spielen wie Völkerball oder Fußball gingen die Jugendlichen an Ihre körperlichen Grenzen.

Aber auch bei Stafetten und Kimspielen war das Wissen des ganzen Rudels gefragt. Nach all diesen Anstrengungen ging es mehrmals zu einem nahe gelegenen See, wo sich die Jungen erfrischen konnten.
Der tägliche Abschluss war dann immer die Abendrunde, bei der sich alle Wölflinge ums Lagerfeuer versammelten und gemeinsam einige Lieder sangen, bevor man sich dann in die Schlafsäcke zurückzog um für den nächsten Tag ausgeschlafen zu sein. Natürlich durfte aber auch ein Tagesausflug in das nicht weit entfernte Augsburg nicht fehlen. Mit einem Bus ging es am Morgen in die Altstadt, wo zuerst die Fuggerstadt erkundet wurde. Anschließend wurde der Dom ebenso wie der Perlochturm besichtigt. Nach einer Stadtstafette, bei der die einzelnen Gruppen selbständig durch Augsburg gingen um Fragen zu beantworten, hatten sich alle eine Belohnung in Form eines Eises verdient. Im Anschluss daran ging es wieder zum Lagerplatz zurück.
Der Höhepunkt des ganzen Lagers war dann die Versprechensfeiern von fünf Wölflingen, das in einem feierlichen Rahmen erst am Abend abgehalten wurde und für die meisten Wölflinge ein unvergessliches Erlebnis bleiben wird.
So war dann auch schon am Mittwoch, den 8. August der Abschiedstag gekommen. Bevor man sich aber trennte, gab es noch einen Ratsfelsen, bei dem jeder Wölfling seine persönliche Meinung zum Lager kundtun konnte. Man kann sagen, dass abgesehen von Wolkenschauern, den Wölflingen das Lager sehr gut gefallen hat und viele neue Freunde kennengelernt haben, was sich im gegenseitigen Austausch der Stammeshalstücher bemerkbar machte.