Sommerlager 2009 der Marktbreiter Pfadfinder in Martsteft

Das diesjährige Sommerlager verbrachten die beiden Marktbreiter Pfadfindersippen zusammen mit den Wölflingen in Marktsteft und damit gleich in der Nähe unseres Heimatortes. So machten wir uns zu Fuß auf zu unserem Lagerplatz und begannen mit den Lagerbauten. Nach drei Tagen Aufbau hatte jede Sippe eine prachtvolle, in der Luft schwebende Baute errichtet. Diese waren unsere Schlafstellen, in die wir Hängematten installiert hatten. Neben den Hängematten waren Ablageflächen aus Brettern für die Rucksäcke.
Direkt nach dem Aufbau ging es drei Tage auf Hajk. Während dieser Wanderung gaben uns immer wieder wohlwollende Menschen Wasser, sodass wir unsere Trinkflaschen fast immer voll hatten.


Kanutour auf dem Main

Eine ältere Freu lud uns sogar ein. In der "Guten Stube" durften wir uns stärken, so dass von den angebotenen Brötchen kein einziges mehr übrig blieb. Mit ihrem Mann unterhielten wir uns über die Flurbereinigung und die verschiedenen Getreidesorten. So erfuhren wir, dass der Dinkel von der Hülse so umschlossen ist, dass der Mähdrescher es nicht schafft, das Korn daraus zu befreien. Dieser Vorgang muss dann erst später geschehen.
Am Tag der Rückkehr der Sippen vom Hajk war Waschtag angesagt: alle Personen und alle Kleidung wurde gewaschen; notfalls auch unter tatkräftiger Mithilfe :- ). Am nächsten Tag paddelten wir auf dem Main nach Kitzingen zur Staustufe.

Beim Geländespiel musste durch Handel und Handwerk so viel Geld wie nur möglich gescheffelt werden. Das musste dann vor Einbruch der Nacht auf die „Bankinsel“ auf dem Main geschafft werden. Zum Erreichen dieser Insel war jedoch der Fährmann nötig, der viel Geld verlangte, da die andere Mannschaft stets mehr Geld für seinen Dienst bot. Zum Schluss konnte man mit allem erworbenen Geld und den Zinsen Feuerbälle erwerben. Diese mussten möglichst nah an einen bestimmten Punkt geworfen werden. Je mehr Bälle man kaufen konnte, desto mehr Versuche hatte man dem Punkt näher zu kommen. Auf dem Lager haben wir auch den Film „Narnia“ geschaut.
Die Kitzinger Pfadfinder, genauer gesagt deren Führung, versuchten uns zu überfallen. Dies ist aber kläglich daran gescheitert, dass sie sich auf dem Lagerplatz nicht ausgekannt haben. Unsere Schlafplätze waren gut versteckt durch Sträucher und dickes Gestrüpp. Durch den Vorteil, dass wir uns auskannten und uns auch mehrere Ausgänge aus dem Dickicht geschnitten hatten, haben wir die Kitzinger ein bisschen an der Nase herum führen können. Nur einer unserer Pfadfinder hat sich gefangen nehmen lassen. Was dann passiert ist, wollen wir lieber nicht erwähnen. Wer es trotzdem wissen will, der fragt den Philipp.