Sommerlager
2009 der Wölflinge in Marktsteft |
| Die Sonne strahlte
heiß vom blauen Himmel. Unser Lagerplatz, eine Wiese bei Marktsteft,
roch noch frisch nach Heu und Stroh. Eifrig und selbständig begannen
am ersten Tag der Sommerferien die Marktbreiter Wölflinge zusammen
mit ihren Gästen aus Berlin und Forchheim mit dem Aufbau der Zelte.
Danach halfen sie den erwachsenen Führern beim Errichten des Bannermastes,
der Jurte und des Lageraltars. |
![]() Viele Indianer und kleines Tepee |
Die Feuerstelle wurde ausgehoben und der Donnerbalken fertig gestellt. Direkt am Zelt spannten die Wölflinge eine Wäscheleine und bauten einen Mülleimer und andere kleinere Lagerbauten. Plötzlich steckte ein Indianerpfeil mit einer Botschaft in der Erde. Alle machten sich auf, dem beschiebenen Weg zu folgen und die auf dem Lagerplatz versteckten Indianer zu finden. Der Medizinmann wurde zuerst aufgespürt, der sie mit angezündeten Räucherstäbchen von Wölflingen zu Indianern umwandelte. Gegen einen anderen Indianer wurde um den "Namen" gekämpft, von wieder zwei anderen wurde die "Medizin" abgenommen. Zuletzt fanden sie noch einen funkelnden Schatz in der "Silbermine". |
| Jetzt konnte das Indianerlager beginnen! Der Abend endete mit einer Abendrunde mit Singen und Spielen am Lagerfeuer. Am nächsten Tag nach dem üblichen Tagesbeginn mit Frühsport, Waschen, Hl. Messe, Frühstück und Aufräumen des Zeltes, verwandelten wir uns alle auch äußerlich in richtige Indianer. Es wurden eifrig Totempfähle, Tomahawks, Lederbeutel, Ketten, Köcher für Pfeile und Stirnbänder gebastelt. Indianerkleidung hatte jeder von zu Hause mitgebracht. Das war ein schönes Bild mit den vielen Indianern auf dem Lagerplatz. |
| Am nächsten
Morgen wanderten wir durch die herrliche Natur unter dem strahlend blauen
Himmel bis zum nächsten Wäldchen. Dort gab es eine kleine Naturkunde
über die dort wachsenden Heilkräuter, die jeder anschauen und
beriechen durfte. Im Wäldchen fanden viele Indianer noch Federn am
Boden für ihren Kopfschmuck. Anschließend war am Nachmittag
der erste große Sportwettkampf angesetzt. Beim Fußball- und
Brennball-Turnier ging es heiß her, bis die Siegergruppe feststand.
Trotz des langen Wettkampfes waren die Wölflinge eifrig beim anstehenden
Kochwettstreit dabei. Jeweils ein Teil der Gruppe entfachte das Feuer,
die anderen rührten den Nachtisch, bereiteten den Salat zu oder brieten
die Würste in der Pfanne. Je eine Führung wurde zum Essen eingeladen.
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![]() Abendrunde mit spannenden Wettkämpfen |
| Der große
Ausflug stand am Dienstag an. Er ging nach Rothenburg ob der Tauber. Nach
dem Picknick auf der Wiese, bestiegen wir zuerst die Mauer und gingen
ein großes Stück an ihr entlang. Beim
nächsten Turm begann der Abstieg und dann das Stadtspiel. Jeder Gruppe
wurde von einem Erwachsenen begleitet. Unterwegs durfte sich jede Meute
ein Eis kaufen. Zu einer festgesetzten Zeit trafen wir uns am Rathaus
und gingen zusammen zum Kriminalmuseum, wo wir eine sehr interessante
Führung hatten. Am Lagerfeuer am Abend dachten wir noch gerne an
die Erlebnisse zurück. Die
Lagerolympiade füllte den nächsten Morgen aus, wo an verschiedenen
Stationen unterschiedliche Geschicklichkeiten zu zeigen waren. Besonders
beliebt ist dabei immer das Bogenschießen, für das uns in diesem
Lager ein großer Strohballen zur Verfügung stand. Am Nachmittag
kühlten sich alle bei den Temperaturen um 30 Grad im Kitzinger Freibad
ab. Der
Abend endete mit einer Lichterprozession, die an unserem Lageraltar endete.
Danach stiegen alle voller Frieden in ihre Schlafsäcke. Der nächste
Morgen begann mit einer Hl. Messe in "Maria Schnee" in Kleinochsenfurt.
Im Anschluss an das übliche Programm fand das Geländespiel im
nahen Wäldchen statt. Jeder Indianerstamm brachte von dort "Nuggets"
in das Lager zurück. Für die letzte große Abendrunde mit
großem Büffet übten die Indianerstämme Tänze
zum Vorführen ein. Zu Gast waren drei große Häuptlinge
aus anderen Stämmen, denen unsere Darbietungen galten. Unser Zelt
war mit den Totempfählen, Bändern und Lichtern geschmückt.
Auch Stockbrot gab es. Mit Singen und Spielen endete der letzte Abend.
Gemeinsam beteten wir am Lagerfeuer das Abendgebet, bevor alle glücklich
einschliefen. Das herrliche Wetter half uns sehr beim Abbau, jeder Wölfling
fasste mit an, so dass wir zügig voran kamen mit dem Abbau. |