Sommerlager
2011 der Marktbreiter Pfadfinder in Kroatien |
| Wer singt uns die kroatische Nationalhymne vor? Und wer übersetzt uns den Satz: "."? Das waren einige der Aufgaben, die die 9 Marktbreiter Pfadfinder in Zagreb, der Hauptstadt Kroatiens, lösen sollten. Im 2-wöchigen Sommerlager lernten wir hier, zusammen mit einer Pfadfindergruppe aus Erlenbach, Land und Leute kennen. Die Verständigung lief prima: viele können hier wenigstens ein bisschen Deutsch, ansonsten wurde man sich auf Englisch einig. So fanden die Pfadfinder auch heraus, dass Kroatien 1991 ein unabhängiger Staat wurde, und dass 1 Euro umgerechnet 7,4 "Kuna" wert sind. Wenn wir schon vom Geld sprechen: Die Preise in Kroatien sind meist sogar höher als in Deutschland. |
![]() Die Teilnehmer der Kroatienfahrt |
Unser Lagerplatz
lag an dem kleinen Flüsschen "Gacka" (sprich: "Gatska"),
der nur 1 km weiter oben aus den Bergen gesprudelt kommt und deswegen
bei uns erst eine Temperatur von ca. 9° C hatte. Das war zwar gut
zum Abkühlen, aber lange baden konnte man darin nicht. Dafür
hat das Wasser der Gacka Trinkwasserqualität, sodass man direkt daraus
trinken konnte. Am ersten Tag wurde das Lager eingerichtet: Koch- und
Essstellen, ein großes Gemeinschaftszelt ("Jurte") und
ein Flaggenmast wurden aufgebaut. Nach
dem Flaggenaufzug, der jeden Morgen vorgenommen wird, flatterte unsere
Deutschlandflagge, die Europaflagge und die Flagge der Pfadfinder über
dem Platz. |
| Das Lagerthema
war "Griechenland". In den gemeinsamen Abendrunden wurden mit
kurzen Theaterstücken die alten Sagen thematisiert: die Geschichte
von Paris, der die schöne Helena nach Troja entführt und gegen
die Griechen verteidigt. Oder die Geschichte vom Vater der Götter,
namens "Kronos", der alle seine Kinder auffraß; nur Zeus
konnte ihm entkommen. Als Zeus stark genug ist, tötet er seinen Vater
und alle seine Geschwister entsteigen munter des Vaters Magen. |
| Im Geländespiel
war jede Sippe eine griechische "Polis" und versuchte durch
geschickten Handel Geld zu verdienen. Da hatte der griechische König
einen Traum: er sah Krieg über sein Land ziehen. Was macht nun der
antike Grieche? Natürlich sucht er das Orakel auf! Unser Orakel enthüllte
per Morsebotschaft mitten in der Nacht, wo eine große Erzader gefunden
werden konnte, mit der der König dann seinen Krieg finanzieren sollte.
Wer als erster die Nachricht entschlüsselt hatte, konnte sich den
Erzvorrat sichern. Für den Kampf wurden die Sippen in zwei Gruppen
aufgeteilt. Das anschließende Gefecht erfolgte folgendermaßen:
Jeder hatte Schwert und Schild. |
![]() Willkommene Erfrischung im Meer |
| Am Schwert war
das eigene Pfadfinderhalstuch festgebunden. Gewonnen hatte, wer als erste
das gegnerische Halstuch im Schwertduell abstreifen konnte. |