Singewettstreit 2009: Wir haben teilgenommen!

Wie jedes Jahr, so fand auch 2009 am letzten Wochenende im Februar in Neu-Ulm der Singewettstreit statt. Gruppen aus ganz Deutschland starteten dabei in den verschiedenen Kategorien. Schon beim Betreten der Festhalle in Neu-Ulm, dem Edwin-Scharff-Haus, idyllisch neben der Donau gelegen, spürte man die allgemeine Begeisterung. Es war die Vorfreude auf den Auftritt der Gruppen, aber auch die Freude über das Wiedersehen mit vielen befreundeten Pfadfinderinnen und Pfadfindern, die man von Lagern, Kursen, Exerzitien, Fortbildungen her kannte.


Unser Stamm auf der Bühne

Punkt 16.00 Uhr ging es mit der Ansprache der Bundesmeisterin los. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder begannen mit ihren Darbietungen, die aufmerksam und kritisch von der Jury, die im Publikum saß, verfolgt und bewertet wurde. Es folgten die älteren Pfadfinder, dann die Stämme, zu denen die Wölflinge und die Pfadfinder gemeinsam gehören. Bei den Stämmen musste der Marktbreiter Jungenstamm gleich als erstes auf die Bühne. Seit vielen Jahren waren wir diesmal nicht nur Zuhörer, sondern auch Akteure. Die Aufregung war groß, aber der Mut war größer. Zunächst kündigten zwei Pfadfinder von uns den Auftritt recht lustig an. Dann trugen wir auch schon unsere beiden einstudierten Stücke zufriedenstellend vor.

Die Mädchen sangen und musizierten einige Zeit nach uns. Die Darbietungen der nun folgenden Stämme wurden immer professioneller, so dass uns schon bald klar wurde, dass wir sicher nicht unter die ersten Plätze kommen würden. In der Pause gab es einen Imbiss. Nach der Pause folgten die Instrumentalkreise, dann die Singekreise. Jeder Auftritt wurde mit heftigem Beifall und begeisterten Rufen belohnt. Das Publikum war vorbildlich. Während die Jury ihre Ergebnisse auswertete, wurden einige interessante Filme aus dem Pfadfinderleben im Saal präsentiert. Gespannt lauschten wir der Verkündung der Platzierungen. Unsere Erleichterung war groß, dass wir zumindest nicht den letzten Platz belegten. Wie für alle teilnehmenden Gruppen, so gab es auch für uns eine Urkunde. Gemeinsam beendeten wir die Veranstaltung mit dem Abendgebet. Manche fuhren gleich nach Hause, andere übernachteten in den beiden Turnhallen und blieben zur Hl. Messe am folgenden Sonntag. Schon jetzt wissen wir, dass wir im nächsten Jahr wieder auf der Bühne stehen wollen.