Winterlager vom 1. bis 5. Januar 2008 in Oberstaufen

Gleich zu Beginn des Neuen Jahres 2008 brachen die Pfadfinder des Marktbreiter Trupps "Alfred Delp" zu einem ereignisreichen Winterlager auf.
Direkt am ersten Tag des neuen Jahres trafen wir uns gegen Mittag mit der benötigten Ausrüstung am Bahnhof und fuhren mit dem Zug gen Süden.

 
Beim Abmarsch mit Schneeschuhen

Gegen Abend erreichten wir dann unser Ziel Oberstaufen und schleppten unsere Skiausrüstung, Verpflegung und Rucksäcke über verschneite Wege, eine schmale Hängebrücke und schließlich einen steilen Hang hinauf zur Kimhütte. Dort erwarteten uns bereits befreundete Pfadfinder aus Hadern und Weißensberg.
Am nächsten Tag musste nach der Messe und dem Frühstück weitere Verpflegung durch den Tiefschnee zur Hütte gebracht werden. Dabei leisteten uns Schneeschuhe gute Dienste. Zusätzlich schaufelten wir den Weg vor der Hütte frei und richteten unsere Räume ein. Ein großer Ofen wurde befeuert und allmählich wurde unser Heim warm.

Zusätzlich schaufelten wir den Weg vor der Hütte frei und richteten unsere Räume ein. Ein großer Ofen wurde befeuert und allmählich wurde unser Heim warm. Am Nachmittag ging es raus zum Iglubauen. Dazu wurde zunächst ein riesiger Schneehügel aufgeschüttet und anschließend ausgehöhlt. Kochbegeisterte konnten in der Zeit Krapfen in der warmen Küche backen.
Das Wetter war während der Tage hervorragend zum Skifahren geeignet. So standen die Pfadfinder am nächsten Morgen zeitig auf, um den bevorstehenden Tag voll nutzen zu können. Endlich ging es auf die Pisten. In kleinen Gruppen flitzten die Jungen den Berg hinunter. Mit einer Singe-, und Spielerunde am Abend ließen wir den Tag ausklingen.
Am vierten Tag des neuen Jahres maßen wir unser Können in einem Tischtennis-, und Kickertunier, wozu die Materialien auf der Hütte zur Verfügung standen. Gegen Abend, als es noch hell war, machten wir uns alle mir Schneeschuhen und winterlicher Kleidung zu einer Schneewanderung auf. Als die Dunkelheit hereinbrach zündeten wir Fackeln an. Wieder auf der Hütte, erwartete uns ein guter, warmer Tschai.
Tags darauf wurde die Hütte im besten Zustand verlassen und nachdem wir uns von den anderen mit einer Schneeballschlacht verabschiedet hatten fuhr jede Gruppe wieder nach Hause.