"WIR ÜBER UNS"
So sind wir zu finden:
(Anklicken zum Vergrößern)

1. Aus der Geschichte unserer Schule
Wollten wir ganz weit ausholen, dann könnten
wir schon im Jahre 1612 beginnen. Damals erließ der Fürstbischof Julius
Echter für Dettelbach eine eigene Schulordnung. Das Original ist im
Stadtarchiv erhalten geblieben. Sie zu lesen ist außerordentlich
interessant, ja sogar amüsant ..... - doch keine Angst, wir wollen Sie
nicht strapazieren, liebe Leserinnen und Leser unserer Homepage !
Beginnen wir unseren Gang durch die Geschichte unserer Schule am besten
in der jüngsten Vergangenheit:
Nach dem Ende des II.Weltkriegs war die Volksschule der Stadt Dettelbach
auf mehrere Standorte verstreut. Es gab einige Klassen im Rathaus, im
Kloster der Franziskanerinnen (heutige Weinkellerei Apfelbacher) und am
Bach in der sog. "Bachschule", der ehem. Synagoge (hier befindet sich
heute die Sparkasse). Eine Zusammenführung unter ein Dach war
unvermeidlich, brauchte aber seine Zeit. Standort für ein neues
Schulhaus sollte ein Platz östlich der Altstadt, außerhalb der Mauern
vor dem Faltertor sein, in direkter Nachbarschaft des Krankenhauses.
Am 23.Mai 1954
wurde dort der 1.Bauabschnitt eingeweiht. Er umfasste vier
Klassenzimmer, Schulleiterbüro, Hausmeisterwohnung, Schulküche und
Handarbeitssaal.

Weil aber der Platz für die damals schon 263 Kinder umfassende Schule
nicht ausreichte - die "Bachschule" in der Stadt blieb vorerst noch
bestehen - war die Erweiterung rasch geplant:
Am 15.September 1961
wurde der 2.Bauabschnitt bezogen. Er lag
hangaufwärts, umfasste fünf weitere Klassenzimmer, ein Lehrerzimmer,
einen Lehrmittelraum, den Werkraum und eine Gymnastikhalle (heute unser
Musiksaal).

Mit dieser Raumausstattung wäre die Dettelbacher Schule (zu dieser Zeit
schon über 300 Kinder zählend) wohl längere Zeit gut ausgekommen. Ende
der 60er Jahre allerdings veränderte sich die bayerische Schullandschaft
von Grund auf; die kleinen Landschulen wurden aufgelöst und es
entstanden große Schulverbände.
Mit dem Beginn des Schuljahres 1969/70 wurde die Verbandsschule
Dettelbach gegründet. Die umliegenden Dörfer Prosselsheim, Seligenstadt,
Neusetz, Schnepfenbach, Brück, Neuses am Berg (zwei Schulhäuser),
Schernau, Euerfeld, Bibergau und Effeldorf gehörten nun zum Schulverband
und ergaben eine Gesamtschülerzahl von 920! In fast allen Dörfern wurden
deshalb die alten Schulhäuser weiter benutzt, d.h. der Schulverband war
weitläufig verstreut und nur mit einem komplizierten Schulbusnetz zu
versorgen. Den Höchststand erreichte unsere Schule im Jahre 1973 mit der
heute unvorstellbaren Schülerzahl von 931 Kindern! 1977 schieden
Prosselsheim und Seligenstadt aus dem Verband aus, doch war ein
allgemeiner Rückgang der Schülerzahlen auch durch den sog. "Pillenknick"
festzustellen. Inzwischen aber waren neue Baumaßnahmen erforderlich
geworden:
Im September 1971
war der dritte Bauabschnitt fertig, der unterhalb der bestehenden
Gebäude an der Luitpold-Baumann-Straße lag. Er umfasste vier
Klassenzimmer mit einem Kursraum und eine Kleinturnhalle. Von 1972 an
wurden Räume des nahe gelegenen ehem. Amtsgerichts mitgenutzt, so dass
von diesem Zeitpunkt an alle alten Landschulhäuser aufgelöst werden
konnten - das Schulhaus zwischen Bibergau und Effeldorf ausgenommen.
Im September 1980
wurde der 4.Bauabschnitt eingeweiht (der heute noch so genannte
"Neubau") mit vier Klassenzimmern, Physiksaal, Werkraum,
Schreibmaschinensaal, großem Lehrerzimmer und Verwaltungstrakt. Mit dem
Beginn des Schuljahres 1980/81 gehörten nun auch die Klassen 7 - 9 der
VS Schwarzach zu unserem Schulverband.
In den folgenden Jahren sank die Schülerzahl gemäß dem allgemeinen Trend
in Bayern auf unter 500 Schüler. 1987 konnte deshalb auch auf das
externe Schulhaus Bibergau/Effeldorf verzichtet werden, denn der gesamte
Raumbedarf wurde nun in Dettelbach gedeckt. Die Stadt vermietete das
Gebäude an die amerikanische Schule Kitzingen und später an die
Maria-Stern-Sprachheilschule Würzburg.
Die Entwicklung der
Schülerzahlen
|
Schuljahr |
Klassen |
Schüler |
Schüler/Klasse |
|
1969/70 |
24 |
920 |
38,3 |
|
1970/71 |
24 |
929 |
38,7 |
|
1971/72 |
24 |
928 |
38,7 |
|
1972/73 |
24 |
924 |
38,5 |
|
1973/74 |
25 |
931 |
37,2 |
|
1974/75 |
25 |
900 |
36,0 |
|
1975/76 |
25 |
922 |
36,9 |
|
1976/77 |
24 |
876 |
36,5 |
|
1977/78 |
24 |
749 |
31,2 |
|
1978/79 |
23 |
696 |
30,3 |
|
1979/80 |
22 |
640 |
29,1 |
|
1980/81 |
23 |
622 |
27,0 |
|
1981/82 |
21 |
584 |
27,8 |
|
1982/83 |
21 |
569 |
27,1 |
|
1983/84 |
20 |
513 |
25,7 |
|
1984/85 |
21 |
490 |
23,3 |
|
1985/86 |
20 |
458 |
22,9 |
|
1986/87 |
18 |
423 |
23,5 |
|
1987/88 |
18 |
420 |
23,3 |
|
1988/89 |
17 |
406 |
23,9 |
|
1989/90 |
18 |
421 |
23,4 |
|
1990/91 |
18 |
431 |
23,9 |
|
1991/92 |
19 |
437 |
23,0 |
|
1992/93 |
20 |
444 |
22,2 |
|
1993/94 |
20 |
471 |
23,6 |
|
1994/95 |
20 |
461 |
23,1 |
|
1995/96 |
21 |
468 |
22,3 |
|
1996/97 |
20 |
480 |
24,0 |
|
1997/98 |
21 |
508 |
24,2 |
|
1998/99 |
21 |
500 |
23,8 |
|
1999/2000 |
21 |
502 |
23,9 |
|
2000/2001 |
19 |
465 |
24,5 |
|
2001/2002 |
19 |
446 |
23,5 |
|
2002/2003 |
20 |
448 |
22,4 |
|
2003/2004 |
21 |
456 |
21,7 |
|
2004/2005 |
21 |
456 |
21,7 |
|
2005/2006 |
21 |
470 |
22,4 |
|
2006/2007 |
21 |
447 |
21,3 |
|
2007/2008 |
20 |
432 |
21,6 |
|
2009/2010 |
18 |
394 |
21,9 |
2. Rektoren unserer Schule
In der Nachkriegszeit - also in jenem Zeitraum, über den wir hier in unserer Homepage
berichten, haben folgende Schulleiter unsere Schule geführt:
1948 - 1964: Sebastian Köhler
1964 - 1972: Anton Eberle
1972 - 1985: Lorenz Rüttinger
1985 - 2008: Dr. Hans Bauer
seit 2008: Jutta Fey
3. Kurse und Neigungsgruppen
Seit mehreren Jahren wird in Bayern der Fremdsprachenunterricht
in der Grundschule praktiziert. Im Landkreis Kitzingen hat unsere Schule - dank
der Qualifikation und intensiven Fortbildung einiger Kolleginnen der Grundschule - dabei eine
Vorreiterrolle eingenommen und ist seit mehreren Jahren Modellschule für den Englischunterricht
der Grundschüler.
Der Umgang mit der EDV in Verwaltung und Unterricht hat an unserer Schule
eine lange Tradition und ist - dank des unermüdlichen Einsatzes unserer Rechner- und
Systembetreuer
Joachim Cwelich und Rudolf Grötsch - seit den Anfängen mitgetragen worden. Seit
mehreren Jahren bringt Kollegin Silvia Scheller-Röthlein auch
interessierten Grundschülern EDV näher. Alle Bereiche der Schülerdatei
und natürlich auch die Zeugniserstellung werden komplett über den Arbeitsplatz unserer Verwaltungsangestellten Petra Schmitt abgewickelt. Um auch im Unterricht den Ansprüchen
der EDV und den neuen Medien gerecht zu werden, besitzen wir inzwischen zwei EDV-Räume
mit je 18 untereinander vernetzten Arbeitsplätzen, die Multimedia- und CAD-fähig
und natürlich an das Internet angeschlossen sind.
Die Betreuung des Sportunterrichts liegt in den Händen unseres Sportbeauftragten Manfred Riedel. Er
organisiert die Bundesjugendspiele und andere Sportprojekte, die Schulskikurse und sorgt für eine
adäquate Geräteausstattung.
Einen starken und aus unserem Schulleben nicht mehr wegzudenkenden Beitrag leisten die Arbeitsgemeinschaften Schulspiel und Schulchor mit ihren Betreuerinnen Brigitte Schwarz und Gabriele
Lenhart. Die Zahl der
Auftritte ist nicht mehr erfassbar - ob in der Schule, im historischen Rathaus oder auch im
benachbarten Wohnstift - noch viel weniger die Freude, die sie bei Zuhörern und Zuschauern
bewirkt haben.
Alle Kurse und Arbeitsgemeinschaften haben ein wichtiges Anliegen gemeinsam: wir wollen unseren
Schülerinnen und Schülern über den Pflichtunterricht hinaus sinnvolle Anregungen
der Freizeitgestaltung und Vertiefung von Begabungen und Neigungen bieten - damit zugleich
auch Erfolgserlebnisse, die im Regelunterricht in dieser Form oft nicht möglich sind.
Es ist schön, dass die Stadt Dettelbach als Aufwandsträger diese Aktivitäten
auch finanziell großzügig unterstützt.
4.
"Rudolf-von-Scherenberg-Schule": warum heißen wir so?
Eine berechtigte Frage! Sie könnte aber auch lauten: wer war eigentlich Rudolf von Scherenberg?
Diese Frage ist umso interessanter, als unsere Schule ja sogar an der Scherenbergstraße
liegt.
Rudolf von Scherenberg war von 1466 bis 1492 Fürstbischof von Würzburg. Er zog das
aufstrebende, damals bereits mehr als 1000 Einwohner zählende Dorf Dettelbach mehr und
mehr in seinen Machteinfluss und verlieh ihm 1482 eine ausführliche Dorfordnung; sie ist
als Urkunde im Stadtarchiv erhalten geblieben. Schon zwei Jahre später, Anno 1484, erhob
Kaiser Friedrich III. auf Drängen des Fürstbischofs das Dorf Dettelbach zur Stadt,
verlieh ihm Markt-, Mauer- und Siegelrecht und bestimmte es zum würzburgischen Amtssitz
für die umliegenden Ortschaften.
Name und geschichtliche Persönlichkeit des Fürstbischofs haben also für Dettelbach
eine große Bedeutung! Die Stadterhebung hatte weit reichende, noch heute spürbare
und sichtbare Folgen. Die junge Stadt erlangte wichtige zentralörtliche Beziehungen, die
noch heute bestehen und sich sogar mit dem Einzugsgebiet unseres Schulverbandes decken. Dettelbach
erlebte nach 1484 und im 16.Jh. einen bemerkenswerten Aufschwung und eine in diesem Ausmaß
nie mehr wiederkehrende Blütezeit auf allen Gebieten. Bedeutsame Teile des heute historischen
Stadtbildes entstanden in jener glücklichen Epoche - die gesamte Stadtbefestigung z.B.,
das repräsentative Rathaus, die Pfarrkirche und zahlreiche Fachwerkhäuser.
Im Juli 1987 stimmte die Regierung von Unterfranken dem Antrag von Schulleitung,
Lehrerkollegium, Elternbeirat und Stadtrat zu, unsere Schule nach dieser
historischen Persönlichkeit zu benennen. Im Heimat- und Sachkundeunterricht der
Grundschule, aber auch im Geschichts- und Religionsunterricht der Hauptschule
gehen wir immer wieder auf Rudolf von Scherenberg ein und erläutern den Schülern
seine Rolle für die Stadtgeschichte. Auch im Briefkopf unserer Schule ist -
neben dem Dettelbacher Stadtwappen - sein Wappen vertreten:

Tilmann Riemenschneider, jener in Franken wieder so sehr geschätzte Bildhauer, hat für
den Würzburger Dom das Grabmal des Rudolf von Scherenberg geschaffen. Es zeigt einen alten,
asketischen, auf den ersten Blick unscheinbaren Mann.

So dachten 1466 auch die Domkapitulare, die ihn zum Bischof
wählten und glaubten, mit einem für die damalige Zeit mit 65 Lebensjahren sehr alten
Mann beliebig umspringen zu können. Sie täuschten sich gewaltig, denn Rudolf von
Scherenberg regierte lange und bis ins hohe Alter - und mit strenger und dynamischer Hand.
Er sanierte das unter beträchtlichen Geldproblemen leidende und hoch verschuldete Fürstbistum
Würzburg von Grund auf. Seinem Weitblick ist es zu verdanken, dass er die Zukunft des
einwohnerstarken Dorfes Dettelbach (ca. 1100 Bewohner) erkannte und ihm mit der Stadterhebung
einen beträchtlichen, bis heute nachhaltig wirksamen Entwicklungsschub verpasste.
Das Geschlecht der Scherenberg ist für Franken erstmals für das 12.Jh. belegt. Die
Scherenberg saßen auf ihrer Burg unweit des Zabelsteins auf einem Ausläufer des
Steigerwalds. Der absolut bedeutsamste Vertreter des Rittergeschlechts war Rudolf von Scherenberg;
er wurde 1401 in Frankenwinheim bei Gerolzhofen geboren.
Rudolf von Scherenberg lebte von 1401 bis 1495 - er hat also ein für damalige
Verhältnisse ungewöhnlich hohes Alter und nahezu ein Jahrhundert erlebt. Immerhin lebten zu dieser Zeit so berühmte
Menschen wie Tilmann Riemenschneider, Albrecht Dürer, Christoph Kolumbus, Leonardo da
Vinci oder Michelangelo Buonarotti ...!:


Das Schulprofil
Das
Schulprofil wurde über einen längeren Zeitraum hinweg diskutiert. Eine
Arbeitsgruppe aus Lehrkräften aller Jahrgangsstufen arbeitete zielgerecht an
der Feinabstimmung.
Im Hinblick
auf die lange Reihe von Projekten und Vorhaben der vergangenen Schuljahre
wurde folgendes Profil festgelegt und in der Lehrerkonferenz vom 05. März
2008 neu gefasst, abschließend diskutiert und beschlossen:
Kunst und Literatur
Der
ästhetische und geistig-kulturelle Aspekt hat auch in der schulischen
Gesamtdiskussion der Gegenwart seine Berechtigung. Die Beschäftigung mit
künstlerischen Darstellungen und das Bemühen um eigene künstlerische
Darstellungsformen soll zum einen ein besseres Verständnis der eigenen
Person, aber auch der täglich wahrgenommenen Umwelt und der Flut visueller
Eindrücke ermöglichen. Dadurch soll die Fähigkeit einer Differenzierung,
einer besseren Wertung und eines bewussteren Umgangs mit der sichtbaren
Alltagswelt erreicht und eine kritische Geschmacksbildung angebahnt werden.
Lesen
erschließt neue Welten und befördert die Phantasie. In unserer Zeit des
raschen, oberflächlichen und konsumorientierten „ikonischen“ Wahrnehmens
geht die eigene Vorstellungswelt entweder verloren oder sie verkümmert.
Lesen aber fordert den Leser – er muss sich in seinen Vorstellungen eigene
Bilder des gelesenen Geschehens machen. Lesen trägt dazu bei, eine größere
Sprach- und Ausdrucksvielfalt zu bekommen und sich von den Gedanken der
Autoren inspirieren zu lassen.
Kunst und
Literatur – eine ästhetische Erziehung ohne praktischen Nutzen? Keineswegs.
Ästhetische
Bildung ist Teil der Persönlichkeit eines Menschen. Eine gestärkte
Kreativität schafft mehr Selbstbewusstsein, mehr Selbstsicherheit und ein
besseres und kritischeres Verständnis der geistigen und visuellen Umwelt. All
diese Grundüberlegungen, die zur Wahl unseres Schulprofils geführt haben,
sind in wort- und inhaltsreichen Argumenten der aktuellen Lehrpläne zu
finden.
1. Kunst
Auszug aus dem
Grundschullehrplan 2000:
„Das Fach
Kunsterziehung vermittelt im Rahmen ästhetischer Bildung vielfältige
Qualifikationen. Schwerpunkte bilden die Differenzierung der Wahrnehmung und
die Kultivierung des bildnerischen Ausdrucks. Gezielt sollen sinnlich
erfahrbare Erlebniswelten in den Unterricht einbezogen werden, um die
Begegnungen mit ausgewählten Inhalten für die Schüler zu ereignisreichen
Aktionen werden zu lassen. Zugleich sollen die Schüler befähigt werden,
Wahrnehmungs- und Vorstellungsinhalte altersgerecht zu sichtbaren
bildnerischen Mitteilungen zu verarbeiten. Mit der Grundlegung von
Bildkompetenz ergänzt und erweitert Kunsterziehung die Wissensvermittlung
anderer Fächer. In der gemeinsamen Verständigung über gewonnene sinnliche
Eindrücke und Erkenntnisse fördert das Fach zugleich die sprachliche
Ausdrucksfähigkeit“ (aus: Fachprofil Kunsterziehung).
Auszug aus dem
Hauptschullehrplan 2004:
„Die
Hauptschule hilft den Schülern, sich ein Bild von der Welt zu machen. Das
Unterrichtsfach Kunst trägt dazu im wörtlichen wie im übertragenen Sinne
bei: Das Wahrnehmen und bildhafte Veranschaulichen wie das Nachdenken und
Sprechen über ihre Eindrücke und Vorstellungen, Bedürfnisse und Wünsche
entwickelt die Sensibilität und bereichert die visuellen Erfahrungen der
Schüler, damit sie lernen, die Welt zu verstehen, zu ordnen und
verantwortlich mitzugestalten“ (aus: Kunst – Fachprofil).
Im Verlauf der Schulgeschichte des letzten
Jahrzehnts gab es mehrere Kunstprojekte, die es verdient haben, als
besondere Höhepunkte herausgestellt zu werden:
„Türme aus Dettelbach und
Schwarzach“ (Dezember 2001)
Die Klassen
8a und 8b stellen ihre Gemeinschaftscollage der Öffentlichkeit vor. Der
einheimische Verlag Röll druckt Ansichtskarten dieses wunderschönen
großformatigen Bildes.
„My side, your
side“ (Juli 2003)
Die Schule
erwirbt die Holzskulptur des Bildhauers Roger Bischoff. Schüler
verschiedener Klassen schreiben beeindruckende Interpretationen aus ihrer
spontanen Sicht.
„Kunst und Asyl“ (Mai 2004):
Hauptschüler
arbeiten mit Kindern von Asylbewerbern an Ytong-Steinen unter der Anleitung
des Bildhauers Roger Bischoff; ein Kooperationsprojekt mit der
Initiativgruppe Asyl der Caritas Kitzingen
„Kunst und Künstler in der
Schule“ (Juli 2005)
Bei einem
schulumfassenden Fest arbeiten die Künstler des Dettelbacher
Bildhauersymposiums mit den Schülern auf den Pausehöfen. Erneut sind
ausländische Jugendliche in Begleitung des Arbeitskreises Asyl dabei.
„Das Säulenprojekt“ (Frühjahr
2008)
Hauptschüler
bemalen runde Pappkartonkerne und gestalten eine Säulenlandschaft im
Schulhaus
2.
Literatur
Auszug aus dem
Grundschullehrplan 2000:
„Vorrangiges
Ziel ist es, dass die Kinder Leseinteresse und –bereitschaft entwickeln. Die
Schüler sollen erfahren, dass Lesen Vergnügen bereitet und sie zur
Auseinandersetzung mit sich und der Welt anregt, dass sie durch Lesen
Informationen und Anleitungen zum Handeln erwerben. Dies kann nur gelingen,
wenn sie ihre Lesefertigkeit intensiv schulen und ihre Fähigkeit zum
sinnentnehmenden Lesen ständig erweitern. … Zudem lernen die Schüler den
Reichtum der Kinderliteratur und geeigneter anderer Literatur kennen. Dabei
sollen sie sich textspezifisch mit Literatur beschäftigen (rezipierend,
einfühlend, handlend, produktiv, analysierend) und Anregungen und
Fähigkeiten für das außerschulische Lesen gewinnen“ (aus: Fachprofil
Deutsch).
Auszug aus dem
Hauptschullehrplan 2004:
Vorrangiges
Ziel des Unterrichts ist es, die Lesefreude der Schüler aufzubauen und mit
vielfältigen Maßnahmen zu erhalten, woraus sich ein stabiles Leseinteresse
und langfristige Lesebereitschaft entwickeln, auch für die eigene
Freizeitgestaltung. Die Schüler sollen erfahren, dass Lesen Freude bereitet
und sie zur Auseinandersetzung mit sich und der Welt anregt, dass sie durch
das Lesen Informationen erwerben und Anleitungen zum Handeln bekommen. So
begegnet ihnen die Hauptschule als umfassende Leseschule. Jeder Schüler muss
lesen können wird ein besonderes Augenmerk auf die Informationsentnahme aus
Sachtexten erarbeiten sich die Schüler eine literarische Grundbildung
Begegnung mit Literatur durch audiovisuelle Medien Lesestoffe aus anderen
und über andere Kulturen schaffen Brücken in eine immer enger werdende Welt
und fördern Fremdverstehen und Toleranz“ (aus: Deutsch – Fachprofil).
Besonders
herausragende Ereignisse im Schulleben der vergangenen Jahre waren:
„Otfried-Preußler-Fest“
(Mai 2004):
Alle
Grundschulklassen organisieren in der Maintalhalle ein literarisches Fest
mit Darbietungen aus den Werken des Kinderbuchautors.
Autorenlesung (Dezember 2005):
Der
Kinderbuchautor Volkmar Röhrig weilt im Schulhaus, liest und spricht mit den
Kindern.
„Sprachdetektive“ (Mai 2007):
Die Klasse 4c
gewinnt beim Wettbewerb des „Vereins zur Pflege der deutschen Sprache“ den
hoch dotierten 1. Preis. An der Entwicklung des Wettbewerbs war Kollegin
Gabriele Lenhart maßgeblich beteiligt.
Autorenlesung (Mai 2008):
Paul Maar,
der bekannte Autor zahlreicher Kinderbücher, ist zu Gast in der Schule – ein
ganz besonderer Höhepunkt.
Vorlesestunden:
Seit einigen
Jahren ist es eine lieb gewordene Gewohnheit, dass Hauptschüler und
Grundschüler sich in ihren Klassenzimmern besuchen; die Kleinen lesen den
Großen aus ihrem Lesebuch vor.
Dr. Hans Bauer
3. Warum Kunst und Literatur?
1. Kopf, Herz und Hand
Es ist gut zwei
Jahrhunderte her, als Pestalozzi die gleichwertige Erziehung von „Kopf, Herz
und Hand“ forderte. Eingelöst ist dies noch lange nicht. Dieses Postulat
könnte aus der aktuellen Diskussion über eine grundlegende Erneuerung
unseres derzeitigen Bildungswesens stammen.
Kunst und
Literatur fördern diese ausgewogene Bildung von Kopf, Herz und Hand in
besonderer Weise. Der Schärfung kognitiver Fähigkeiten hat sich die Schule
schon immer angenommen. Die Ausbildung von Herz und Hand waren dem oft
untergeordnet.
In der
reichhaltigen Kinderliteratur kommen die Schüler mit den Erlebniswelten
anderer Menschen in Berührung, setzen sich mit ihnen auseinander, entdecken
Parallelen zur eigenen Lebensgeschichte und lernen neue emotionale
Qualitäten kennen. Sie tauchen ein in andere Welten, identifizieren sich mit
dargestellten Personen und lernen neue, bisher unbekannte Wege der
Lebensbewältigung kennen.
Das
Handwerkliche wird auf vielfältigen Wegen im Kunstunterricht gefördert. Ob
es nun um ein selbst gemaltes Bild, eine Skulptur aus Gips, eine
Töpferschale, eine Collage, einen Modellbau eines Gebäudes, ein Mosaik aus
Naturmaterialien geht… die Erfahrung, mit den eigenen Händen etwas
geschaffen zu haben, etwas Sichtbares und Schönes, weckt Energie, sich
weiter zu versuchen und höhere Ansprüche an sich selbst zu stellen. Sich
durch Taten seiner selbst nähern, lässt manchen Schüler ungeahnte
schöpferische Kräfte in sich entdecken - und seine Persönlichkeit
entfalten.
2. Zwischen Himmel und Erde
Der Mensch
bewegt sich in seiner Zeitlichkeit zwischen Geburt und Tod, zwischen Licht
und Dunkel, zwischen Himmel und Erde. Eingespannt in diese Beschränkung
sehnt er sich immer danach, diese Grenze zu überschreiten und Anteil zu
haben an der Zeitlosigkeit, der Ewigkeit.
In drei
Bereichen kann der Mensch diese Endlichkeit durchstoßen: in der Musik, in
der Kunst und in der Literatur. In ihnen berühren sich Himmel und Erde.
Diese schönen Künste durchbrechen die Oberflächlichkeit der Dinge, lassen
den Menschen innehalten und machen ihn sensibel für das Gute, Wahre und
Schöne.
Warum zieht
und die Musik von Johann Sebastian Bach nach fast zweieinhalb Jahrhunderten
noch immer so in den Bann? Vielleicht hilft bei der Beantwortung dieser
Frage ein Zitat von Robert Schumann weiter: „Bach ist nicht alt, Bach ist
nicht neu, Bach ist ewig.“ Seine Musik erhebt den Menschen über den Alltag
in höhere Sphären und lässt ihn Anteil haben am Ewigen.
Warum geht
uns ein Vers oder eine Strophe eines Gedichtes nicht mehr aus dem
Sinn, gräbt sich uns ein und taucht immer wieder auf? Ist da oft nicht etwas
auf vollkommene Weise in Worte gefasst, dessen Inhalt wir ahnen, dessen
Tiefe wir spüren, wo wir aber nicht die Klarheit und Fähigkeit besitzen, es
so auszudrücken? Literatur ist eine Wirklichkeit eigener Mächtigkeit. Sie
kann uns helfen beim Ordnen, Integrieren und Heilen. Sie kann aber auch
Angst auslösen, zersetzen, zerstören. Aber immer reicht ihre Wirkung in die
Tiefe der Seele.
Warum lässt
uns der Anblick eines Bildes nicht mehr los? Warum spricht uns ein Werk so
an? Es berührt eigene Anteile in uns und bringt etwas in uns in Bewegung.
Der Betrachter tritt ein in einen Dialog mit dem Kunstwerk. Und wie Kandinksy meint: „Das Bild vollendet sich in den Augen des Betrachters“.
3. Kinder brauchen Wurzeln und Flügel
Dieses Zitat
von Goethe beschreibt auf wunderschöne Weise, was Kinder brauchen: Wurzeln
und Flügel.
Sie brauchen
einen festen Grund, Verlässliches, das dem schnellen Wandel standhält,
Tragfähiges, auf das sie bauen können. Sie wollen sich aber auch Träumen
hingeben, in Phantasiewelten leben und Zukunftsbilder entwerfen, wohin sie
sich entwickeln möchten.
Wer beides
hat, hat Glück.
Kunst und
Literatur leisten zweierlei: sie lassen den Kindern Wurzel schlagen und
verleihen ihnen Flügel.
Gerade die
Grundschule verpflichtet sich – schon von ihrem Namen her - in
besonderer Weise, Grund zu legen. Sie muss tragfähige Grundlagen schaffen
für das weitere Leben, damit es gelingen kann. Solide Fertigkeiten im Lesen,
Schreiben und Rechnen zu vermitteln ist zentrale Aufgabe der Schule. Die
Ausbildung ethischer Maßstäbe und eines moralischen Bewusstseins sind ebenso
wichtig. Besonders reizvoll ist dies ja in der Grundschule, wo die Schüler
noch so offen sind für Neues, die Welt in sich aufsaugen, ihre Wertmaßstäbe
noch herausbilden. Das ist eine unvergleichlich wertvolle Zeit für Lehrer,
wo ihnen diese kindliche Neugier, diese innere Offenheit noch so unverstellt
entgegentritt.
Wie untrennbar Kunst und
Bildung miteinander verbunden sind, zeigt alleine schon das Wort „Bildung“.
In ihm ist das Wort „Bild“ enthalten. Es war Jahrhunderte lang das Medium,
wie die kulturellen Errungenschaften tradiert wurden. In gotischen Kirchen
bestehen die Kirchenfenster aus Bildern, Glasbildern, die die Geschichten
von Heiligen und aus der Bibel erzählen und so das abendländische Kulturgut
weitergeben. Mit der Erfindung des Buchdrucks gelang dem Menschen ein
weiterer Meilenstein in seiner geistig-kulturellen Entwicklung. Von da an
wurde das Kulturgut in Bücher gedruckt, vervielfältigt und verbreitet – und
die Kirchenfenster wandelten notgedrungen ihre Funktion. Die Glasbilder
verschwanden. Notwendig war jetzt klares Glas, das das Licht einfallen ließ,
um die Buchseiten zu erhellen.
Flügel
verleihen, auf Wolken schweben, das sind Redewendungen, die dieses herrlich
leichte unbeschwerte Gefühl beschreiben, das sich einstellt, wenn man die
Realität hinter sich lässt und sich seinen Träumen hingibt. Unmögliches in
Gedanken entwerfen ist aber nicht nur ein Gefühl, es ist auch eine
Charaktereigenschaft. Persönlichkeiten wie Martin Luther King, Mahatma
Gandhi, Nelson Mandela und viele andere haben unbeirrt an ihren Visionen
fest- und der harten Wirklichkeit standgehalten …und damit die Welt
verändert.
Kinder geben
sich gerne ihren Träumen hin. Nichts ist unmöglich. Sie sind gedanklich noch
nicht in Konventionen gefangen, haben oft einen unverdorbenen klaren Blick.
Es macht ihnen Freude, heute diese Phantasiewelt aufzubauen und morgen
diese.
Kinder
brauchen Wurzeln und Flügel.
Sie bedingen
sich gegenseitig. Ausschließlich Wurzeln zu schlagen ist zu
schwerfällig und unbeweglich. Nur durchs Leben zu fliegen ist zu
leichtsinnig und kann schnell zum Absturz führen. Die Kunst ist wieder
einmal der Balanceakt, beides in ein stimmiges Verhältnis zu setzen, in
Einklang zu bringen. Und den Kindern dabei zu helfen, ist Aufgabe der
Lehrer.
Auf dass das
Leben gelinge.
Ingeborg
Braun-Scheubeck
Ausdifferenzierung
des Schulprofils
In der Lehrerkonferenz vom 14.
Oktober 2009 wurde einstimmig beschlossen, dass das Schulprofil der
Rudolf-von-Scherenberg Volksschule Dettelbach "KUNST UND LITERATUR" weiter
ausdifferenziert werden soll.
Die
Säulen, die das Fundament unseres schulischen Lebens und Lernens bilden,
sind drei und heißen
-
1. STARK IN DER PERSON
(Werte-Erziehung)
-
2. STARK IM WISSEN und
-
3. STARK IM BERUF
Das
gesamte Lehrerkollegium engagiert sich in diesen drei Steuerungsgruppen.
wird
gestaltet von: - 1. Frau Degenbeck
- 2. Frau Heft
- 3. Frau Huth
- 4. Frau Lang
- 5. Frau Lenhart
- 6. Frau Mack-Schneider
wird
gestaltet von: - 1. Frau Braun-Scheubeck
- 2. Frau Reichart
- 3. Herrn Resnitschek
- 4. Frau Scheller-Röthlein
- 5. Frau Scholtes
- 6. Frau Schwarz
- 7. Frau Weigand
- 8. Frau Wolf
wird
gestaltet von: - 1. Herrn Cwelich
- 2. Herrn Fackelmann
- 3. Frau Fischer
-
4. Herrn Grond
-
5. Herrn Keller
-
6. Herrn Riedel
- 7. Herrn Riehle
- 8. Frau Steinhoff
-
9. Herrn Theuerkaufer
Am 7. Dezember 2009
traf sich die Steuerungsgruppe "STARK IM WISSEN" und entwickelte nach
reichem Gedankenaustausch und lebhafter Diskussion folgendes Konzept:
1. WISSENSERWERB
IM GANZHEITLICHEN KONTEXT
Das alte, oft
erstrebte und doch stets vernachlässigte Prinzip von "Kopf,
Herz und Hand" (Pestalozzi) soll wieder verstärkt in alltägliche
Bewusstsein gerückt und verwirklicht werden.
Dieses Prinzip ist
von grundlegender Bedeutung. Das allgegenwärtige übermächtige
intellektuelle Lernen soll täglich möglichst oft und in allen Bereichen
durch Lernmöglichkeiten mit Herz und Hand bereichert werden. Durch
emotionales Angesprochensein und aktives Handeln bleiben die Lerninhalte
den Schülern länger und intensiver im Gedächtnis.
Konkret bedeutet
dies:
-
verstärkte
Durchführung von Experimenten
-
Langzeitbeobachtungen
-
Durchführung von
Versuchen
-
Einbindung
elterlicher Kompetenzen (z. B. Vorstellen ihrer Berufsfelder,
Betriebsbesichtigungen...)
-
Vermittlung von
Lerninhalten möglichst nah an der Lebenswirklichkeit der Schüler
-
Erste-Hilfe-Kurs,
Ausbildung zum Juniorhelfer
-
Wochenplan-Arbeit
-
Eislaufen
2. WISSENSERWERB
DURCH BESONDERE PROJEKTE
Völlig neue Wege in
der Vermittlung von Lehrplaninhalten geht die Schule mit dem
internationalen Projekt "LTTA". Weltweit arbeiten Künstler und Lehrer
zusammen, um schulische Inhalte auf künstlerischen Wegen zu vermitteln.
Mittels Tanz, bildender Kunst, Musik u. a. werden neue Zugangsweisen
eröffnet und Themen von Mathematik über Deutsch bis HSU auf
unkonventionelle Weise erarbeitet und durchdrungen.
Dieses Projekt
findet bereits im zweiten Jahr an unserer Schule statt. Am 14. Januar
2010 gibt es dazu eine schulhausinterne Fortbildung mit Frau Dr. Petra
Weingart, der wissenschaftlichen Begleiterin der Universität Würzburg,
und den kanadischen Tänzerinnen Nicole Fougère und Pandora Topp. Ziel
ist es, dieses Konzept nicht nur in einzelnen Klassen, sondern in der
ganzen Schule umzusetzen.
Um nicht nur
mechanische Rechenfertigkeiten zu üben und um vermehrt kreatives,
problemlösendes Denken zu schulen, hat sich die Rudolf-von-Scherenberg-Volksschule
für das Projekt "SINUS" beworben und wurde angenommen.
Schon Einstein
bedauerte die geringe Ausschöpfung unserer intellektuellen Möglichkeiten
und unserer Merkfähigkeit. Um hierbei eine größere Effizienz zu
erlangen, wird am 22. März 2010 der professionelle Gedächtnistrainer
Ralf Hofmann an unsere Schule kommen. Um möglichst nachhaltigen Erfolg
zu haben, werden nicht nur den Schülern die Strategien erklärt sondern
in einem eigenen Abend auch die Eltern mit diesen Methoden vertraut
gemacht.
Die Kurzlebigkeit
von Informationen und der immense Wissenszuwachs fordern neue Wege der
Informationsbeschaffung. In eigens dafür von der Schule eingerichteten
EDV-Kursen werden bereits 3.- und 4. Klässer mit den neuen Medien
vertraut gemacht und ihnen die Möglichkeiten eröffnet, effektiv und
schnell geeignete Informationen zu suchen.
3. WISSENSERWERB
DURCH AUSSERSCHULISCHE LERNORTE
Die Bedeutung
außerschulischer Lernorte wurde wissenschaftlich hinreichend untersucht
und ihre positive Wirkung auf langzeitiges Lernen wurde in vielen
Publikationen belegt.
In diesem Bereich
arbeitet die Schule bereits seit Jahrzehnten mit vielen Institutionen
zusammen. Die außerschulischen Lernorte decken ein sehr breites Spektrum
ab. Exemplarisch seien genannt:
·
Besuch
des Zahnarztes
·
Besuch
der Feuerwehr
·
Unterricht im Freien an der Hecke und in der Wiese
·
Unterrichtsgang mit dem Förster in den Wald
·
Besuch
von Kunstmuseen und aktuellen Ausstellungen
·
Unterrichtsgänge in die Dettelbacher Altstadt (Ortsgeschichte)
·
Besuch
des Stadtarchivs mit Dr. Bauer
·
Besuch
des Wasserwerks
·
Besuch
des Klärwerks Dettelbach
·
Besuch
des Kirchenburgmuseums Mönchsondheim
·
Besuch
eines Bauernhofs
·
Hilfe
bei der Weinlese
·
Besuch
der Residenz Würzburg
·
Teilnahme an einem Kochkurs
·
Zusammenarbeit mit der Polizei (Verkehrserziehung, Fahrradprüfung)
·
Besuch
einer Stadtratsitzung
·
Besuch
beim Bürgermeister
·
Einladen von Zeitzeugen
·
gemeinsame Projekte mit Künstlern (z. B. Roger Bischoff)
·
Besuch
von Theater-Aufführungen
·
Mitgestaltung der Würzburger Schüler-Theater-Tage
4. WISSENSERWERB
DURCH GEZIELTE LESEFÖRDERUNG
Da Lesen eine
Grundkompetenz ist, ohne der Wissenserwerb in allen Bereichen nicht
möglich ist, muss diese Fertigkeit immer wieder aufs Neue geschult und
verfeinert werden. Dies gilt in gleicher Weise für die Grund- und die
Hauptschule.
Nicht nur in der
alltäglichen Unterrichtsarbeit soll diesem Ziel nähergekommen werden,
sondern auch in eigens dafür entwickelten Projekten.
·
Lese-Patenschaften zwischen Grundschul- und Hauptschulklassen
·
Teilnahme am Projekt zur Leseförderung "antolin"
·
regelmäßige Besuche der Stadtbücherei (gezieltes Beschaffen von
Informationen, Kennenlernen vieler Genres)
·
Autoren-Lesungen für alle Jahrgangsstufen
·
Vorlese-Tage
·
Teilnahme an der Aktion "Ich schenk dir ein Buch"
Dieses Papier
versteht die Steuerungsgruppe "STARK IM WISSEN" als eine Sammlung von
Ideen und in den Grundsätzen als einen roten Faden, der die tägliche
schulische Arbeit mit "Kopf, Herz und Hand" erfüllen soll.


|