"WIR ÜBER UNS"

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1. Aus der Geschichte unserer Schule

Wollten wir ganz weit ausholen, dann könnten wir schon im Jahre 1612 beginnen. Damals erließ der Fürstbischof Julius Echter für Dettelbach eine eigene Schulordnung. Das Original ist im Stadtarchiv erhalten geblieben. Sie zu lesen ist außerordentlich interessant, ja sogar amüsant ..... - doch keine Angst, wir wollen Sie nicht strapazieren, liebe Leserinnen und Leser unserer Homepage ! Beginnen wir unseren Gang durch die Geschichte unserer Schule am besten in der jüngsten Vergangenheit:

Nach dem Ende des II.Weltkriegs war die Volksschule der Stadt Dettelbach auf mehrere Standorte verstreut. Es gab einige Klassen im Rathaus, im Kloster der Franziskanerinnen (heutige Weinkellerei Apfelbacher) und am Bach in der sog. "Bachschule", der ehem. Synagoge (hier befindet sich heute die Sparkasse). Eine Zusammenführung unter ein Dach war unvermeidlich, brauchte aber seine Zeit. Standort für ein neues Schulhaus sollte ein Platz östlich der Altstadt, außerhalb der Mauern vor dem Faltertor sein, in direkter Nachbarschaft des Krankenhauses.

Am 23.Mai 1954
wurde dort der 1.Bauabschnitt eingeweiht. Er umfasste vier Klassenzimmer, Schulleiterbüro, Hausmeisterwohnung, Schulküche und Handarbeitssaal.



Weil aber der Platz für die damals schon 263 Kinder umfassende Schule nicht ausreichte - die "Bachschule" in der Stadt blieb vorerst noch bestehen - war die Erweiterung rasch geplant:

Am 15.September 1961
wurde der 2.Bauabschnitt bezogen. Er lag hangaufwärts, umfasste fünf weitere Klassenzimmer, ein Lehrerzimmer, einen Lehrmittelraum, den Werkraum und eine Gymnastikhalle (heute unser Musiksaal).



Mit dieser Raumausstattung wäre die Dettelbacher Schule (zu dieser Zeit schon über 300 Kinder zählend) wohl längere Zeit gut ausgekommen. Ende der 60er Jahre allerdings veränderte sich die bayerische Schullandschaft von Grund auf; die kleinen Landschulen wurden aufgelöst und es entstanden große Schulverbände.
Mit dem Beginn des Schuljahres 1969/70 wurde die Verbandsschule Dettelbach gegründet. Die umliegenden Dörfer Prosselsheim, Seligenstadt, Neusetz, Schnepfenbach, Brück, Neuses am Berg (zwei Schulhäuser), Schernau, Euerfeld, Bibergau und Effeldorf gehörten nun zum Schulverband und ergaben eine Gesamtschülerzahl von 920! In fast allen Dörfern wurden deshalb die alten Schulhäuser weiter benutzt, d.h. der Schulverband war weitläufig verstreut und nur mit einem komplizierten Schulbusnetz zu versorgen. Den Höchststand erreichte unsere Schule im Jahre 1973 mit der heute unvorstellbaren Schülerzahl von 931 Kindern! 1977 schieden Prosselsheim und Seligenstadt aus dem Verband aus, doch war ein allgemeiner Rückgang der Schülerzahlen auch durch den sog. "Pillenknick" festzustellen. Inzwischen aber waren neue Baumaßnahmen erforderlich geworden:

Im September 1971
war der dritte Bauabschnitt fertig, der unterhalb der bestehenden Gebäude an der Luitpold-Baumann-Straße lag. Er umfasste vier Klassenzimmer mit einem Kursraum und eine Kleinturnhalle. Von 1972 an wurden Räume des nahe gelegenen ehem. Amtsgerichts mitgenutzt, so dass von diesem Zeitpunkt an alle alten Landschulhäuser aufgelöst werden konnten - das Schulhaus zwischen Bibergau und Effeldorf ausgenommen.

Im September 1980
wurde der 4.Bauabschnitt eingeweiht (der heute noch so genannte "Neubau") mit vier Klassenzimmern, Physiksaal, Werkraum, Schreibmaschinensaal, großem Lehrerzimmer und Verwaltungstrakt. Mit dem Beginn des Schuljahres 1980/81 gehörten nun auch die Klassen 7 - 9 der VS Schwarzach zu unserem Schulverband.
In den folgenden Jahren sank die Schülerzahl gemäß dem allgemeinen Trend in Bayern auf unter 500 Schüler. 1987 konnte deshalb auch auf das externe Schulhaus Bibergau/Effeldorf verzichtet werden, denn der gesamte Raumbedarf wurde nun in Dettelbach gedeckt. Die Stadt vermietete das Gebäude an die amerikanische Schule Kitzingen und später an die Maria-Stern-Sprachheilschule Würzburg.
 

Die Entwicklung der Schülerzahlen

Schuljahr

Klassen

Schüler

Schüler/Klasse

1969/70

24

920

38,3

1970/71

24

929

38,7

1971/72

24

928

38,7

1972/73

24

924

38,5

1973/74

25

931

37,2

1974/75

25

900

36,0

1975/76

25

922

36,9

1976/77

24

876

36,5

1977/78

24

749

31,2

1978/79

23

696

30,3

1979/80

22

640

29,1

1980/81

23

622

27,0

1981/82

21

584

27,8

1982/83

21

569

27,1

1983/84

20

513

25,7

1984/85

21

490

23,3

1985/86

20

458

22,9

1986/87

18

423

23,5

1987/88

18

420

23,3

1988/89

17

406

23,9

1989/90

18

421

23,4

1990/91

18

431

23,9

1991/92

19

437

23,0

1992/93

20

444

22,2

1993/94

20

471

23,6

1994/95

20

461

23,1

1995/96

21

468

22,3

1996/97

20

480

24,0

1997/98

21

508

24,2

1998/99

21

500

23,8

1999/2000

21

502

23,9

2000/2001

19

465

24,5

2001/2002

19

446

23,5

2002/2003

20

448

22,4

2003/2004 21 456 21,7
2004/2005 21 456 21,7
2005/2006 21 470 22,4
2006/2007 21 447 21,3
2007/2008 20 432 21,6
2009/2010 18 394 21,9

 

2. Rektoren unserer Schule

In der Nachkriegszeit - also in jenem Zeitraum, über den wir hier in unserer Homepage berichten, haben folgende Schulleiter unsere Schule geführt:

1948 - 1964: Sebastian Köhler
1964 - 1972: Anton Eberle
1972 - 1985: Lorenz Rüttinger
1985 - 2008: Dr. Hans Bauer
seit 2008:     Jutta Fey



3. Kurse und Neigungsgruppen

Seit mehreren Jahren wird in Bayern der Fremdsprachenunterricht in der Grundschule praktiziert. Im Landkreis Kitzingen hat unsere Schule - dank der Qualifikation und intensiven Fortbildung einiger Kolleginnen der Grundschule - dabei eine Vorreiterrolle eingenommen und ist seit mehreren Jahren Modellschule für den Englischunterricht der Grundschüler.

Der Umgang mit der EDV in Verwaltung und Unterricht hat an unserer Schule eine lange Tradition und ist - dank des unermüdlichen Einsatzes unserer Rechner- und Systembetreuer Joachim Cwelich und Rudolf Grötsch - seit den Anfängen mitgetragen worden. Seit mehreren Jahren bringt Kollegin Silvia Scheller-Röthlein auch interessierten Grundschülern EDV näher. Alle Bereiche der Schülerdatei und natürlich auch die Zeugniserstellung werden komplett über den Arbeitsplatz unserer Verwaltungsangestellten Petra Schmitt abgewickelt. Um auch im Unterricht den Ansprüchen der EDV und den neuen Medien gerecht zu werden, besitzen wir inzwischen zwei EDV-Räume mit je 18 untereinander vernetzten Arbeitsplätzen, die Multimedia- und CAD-fähig und natürlich an das Internet angeschlossen sind.

Die
Betreuung des Sportunterrichts liegt in den Händen unseres Sportbeauftragten Manfred Riedel. Er organisiert die Bundesjugendspiele und andere Sportprojekte, die Schulskikurse und sorgt für eine adäquate Geräteausstattung.

Einen starken und aus unserem Schulleben nicht mehr wegzudenkenden Beitrag leisten die Arbeitsgemeinschaften
Schulspiel und Schulchor mit ihren Betreuerinnen Brigitte Schwarz und Gabriele Lenhart. Die Zahl der Auftritte ist nicht mehr erfassbar - ob in der Schule, im historischen Rathaus oder auch im benachbarten Wohnstift - noch viel weniger die Freude, die sie bei Zuhörern und Zuschauern bewirkt haben.

Alle Kurse und Arbeitsgemeinschaften haben ein wichtiges Anliegen gemeinsam: wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern über den Pflichtunterricht hinaus sinnvolle Anregungen der Freizeitgestaltung und Vertiefung von Begabungen und Neigungen bieten - damit zugleich auch Erfolgserlebnisse, die im Regelunterricht in dieser Form oft nicht möglich sind. Es ist schön, dass die Stadt Dettelbach als Aufwandsträger diese Aktivitäten auch finanziell großzügig unterstützt.



4. "Rudolf-von-Scherenberg-Schule": warum heißen wir so?

Eine berechtigte Frage! Sie könnte aber auch lauten: wer war eigentlich Rudolf von Scherenberg? Diese Frage ist umso interessanter, als unsere Schule ja sogar an der Scherenbergstraße liegt.

Rudolf von Scherenberg war von 1466 bis 1492 Fürstbischof von Würzburg. Er zog das aufstrebende, damals bereits mehr als 1000 Einwohner zählende Dorf Dettelbach mehr und mehr in seinen Machteinfluss und verlieh ihm 1482 eine ausführliche Dorfordnung; sie ist als Urkunde im Stadtarchiv erhalten geblieben. Schon zwei Jahre später, Anno 1484, erhob Kaiser Friedrich III. auf Drängen des Fürstbischofs das Dorf Dettelbach zur Stadt, verlieh ihm Markt-, Mauer- und Siegelrecht und bestimmte es zum würzburgischen Amtssitz für die umliegenden Ortschaften.

Name und geschichtliche Persönlichkeit des Fürstbischofs haben also für Dettelbach eine große Bedeutung! Die Stadterhebung hatte weit reichende, noch heute spürbare und sichtbare Folgen. Die junge Stadt erlangte wichtige zentralörtliche Beziehungen, die noch heute bestehen und sich sogar mit dem Einzugsgebiet unseres Schulverbandes decken. Dettelbach erlebte nach 1484 und im 16.Jh. einen bemerkenswerten Aufschwung und eine in diesem Ausmaß nie mehr wiederkehrende Blütezeit auf allen Gebieten. Bedeutsame Teile des heute historischen Stadtbildes entstanden in jener glücklichen Epoche - die gesamte Stadtbefestigung z.B., das repräsentative Rathaus, die Pfarrkirche und zahlreiche Fachwerkhäuser.

Im Juli 1987 stimmte die Regierung von Unterfranken dem Antrag von Schulleitung, Lehrerkollegium, Elternbeirat und Stadtrat zu, unsere Schule nach dieser historischen Persönlichkeit zu benennen. Im Heimat- und Sachkundeunterricht der Grundschule, aber auch im Geschichts- und Religionsunterricht der Hauptschule gehen wir immer wieder auf Rudolf von Scherenberg ein und erläutern den Schülern seine Rolle für die Stadtgeschichte. Auch im Briefkopf unserer Schule ist - neben dem Dettelbacher Stadtwappen - sein Wappen vertreten:


                        


Tilmann Riemenschneider, jener in Franken wieder so sehr geschätzte Bildhauer, hat für den Würzburger Dom das Grabmal des Rudolf von Scherenberg geschaffen. Es zeigt einen alten, asketischen, auf den ersten Blick unscheinbaren Mann.
                             
So dachten 1466 auch die Domkapitulare, die ihn zum Bischof wählten und glaubten, mit einem für die damalige Zeit mit 65 Lebensjahren sehr alten Mann beliebig umspringen zu können. Sie täuschten sich gewaltig, denn Rudolf von Scherenberg regierte lange und bis ins hohe Alter - und mit strenger und dynamischer Hand. Er sanierte das unter beträchtlichen Geldproblemen leidende und hoch verschuldete Fürstbistum Würzburg von Grund auf. Seinem Weitblick ist es zu verdanken, dass er die Zukunft des einwohnerstarken Dorfes Dettelbach (ca. 1100 Bewohner) erkannte und ihm mit der Stadterhebung einen beträchtlichen, bis heute nachhaltig wirksamen Entwicklungsschub verpasste.

Das Geschlecht der Scherenberg ist für Franken erstmals für das 12.Jh. belegt. Die Scherenberg saßen auf ihrer Burg unweit des Zabelsteins auf einem Ausläufer des Steigerwalds. Der absolut bedeutsamste Vertreter des Rittergeschlechts war Rudolf von Scherenberg; er wurde 1401 in Frankenwinheim bei Gerolzhofen geboren.

Rudolf von Scherenberg lebte von 1401 bis 1495 - er hat also ein für damalige Verhältnisse ungewöhnlich hohes Alter und nahezu ein Jahrhundert erlebt. Immerhin lebten zu dieser Zeit so berühmte Menschen wie Tilmann Riemenschneider, Albrecht Dürer, Christoph Kolumbus, Leonardo da Vinci oder Michelangelo Buonarotti ...!:

 

 

 

 

 

Das Schulprofil

 

Das Schulprofil wurde über einen längeren Zeitraum hinweg diskutiert. Eine Arbeitsgruppe aus Lehrkräften aller Jahrgangsstufen arbeitete zielgerecht an der Feinabstimmung.

Im Hinblick auf die lange Reihe von Projekten und Vorhaben der vergangenen Schuljahre wurde folgendes Profil festgelegt und in der Lehrerkonferenz vom 05. März 2008 neu gefasst, abschließend diskutiert und beschlossen:

 

 

  Kunst und Literatur

 

Der ästhetische und geistig-kulturelle Aspekt hat auch in der schulischen Gesamtdiskussion der Gegenwart seine Berechtigung. Die Beschäftigung mit künstlerischen Darstellungen und das Bemühen um eigene künstlerische Darstellungsformen soll zum einen ein besseres Verständnis der eigenen Person, aber auch der täglich wahrgenommenen Umwelt und der Flut visueller Eindrücke ermöglichen. Dadurch soll die Fähigkeit einer Differenzierung, einer besseren Wertung und eines bewussteren Umgangs mit der sichtbaren Alltagswelt erreicht und eine kritische Geschmacksbildung angebahnt werden.

Lesen erschließt neue Welten und befördert die Phantasie. In unserer Zeit des raschen, oberflächlichen und konsumorientierten  „ikonischen“ Wahrnehmens geht die eigene Vorstellungswelt entweder verloren oder sie verkümmert. Lesen aber fordert den Leser – er muss sich in seinen Vorstellungen eigene Bilder des gelesenen Geschehens machen. Lesen trägt dazu bei, eine größere Sprach- und Ausdrucksvielfalt zu bekommen und sich von den Gedanken der Autoren inspirieren zu lassen.

Kunst und Literatur – eine ästhetische Erziehung ohne praktischen Nutzen? Keineswegs.

Ästhetische Bildung ist Teil der Persönlichkeit eines Menschen. Eine gestärkte Kreativität schafft mehr Selbstbewusstsein, mehr Selbstsicherheit und ein besseres und kritischeres Verständnis der geistigen und visuellen Umwelt. All diese Grundüberlegungen, die zur Wahl unseres Schulprofils geführt haben, sind in wort- und inhaltsreichen Argumenten der aktuellen Lehrpläne zu finden.

 

 

 

1. Kunst

 

Auszug aus dem Grundschullehrplan 2000:

„Das Fach Kunsterziehung vermittelt im Rahmen ästhetischer Bildung vielfältige Qualifikationen. Schwerpunkte bilden die Differenzierung der Wahrnehmung und die Kultivierung des bildnerischen Ausdrucks. Gezielt sollen sinnlich erfahrbare Erlebniswelten in den Unterricht einbezogen werden, um die Begegnungen mit ausgewählten Inhalten für die Schüler zu ereignisreichen Aktionen werden zu lassen. Zugleich sollen die Schüler befähigt werden, Wahrnehmungs- und Vorstellungsinhalte altersgerecht zu sichtbaren bildnerischen Mitteilungen zu verarbeiten. Mit der Grundlegung von Bildkompetenz ergänzt und erweitert Kunsterziehung die Wissensvermittlung anderer Fächer. In der gemeinsamen Verständigung über gewonnene sinnliche Eindrücke und Erkenntnisse fördert das Fach zugleich die sprachliche Ausdrucksfähigkeit“ (aus: Fachprofil Kunsterziehung).

Auszug aus dem Hauptschullehrplan 2004:

„Die Hauptschule hilft den Schülern, sich ein Bild von der Welt zu machen. Das Unterrichtsfach Kunst trägt dazu im wörtlichen wie im übertragenen Sinne bei: Das Wahrnehmen und bildhafte Veranschaulichen wie das Nachdenken und Sprechen über ihre Eindrücke und Vorstellungen, Bedürfnisse und Wünsche entwickelt die Sensibilität und bereichert die visuellen Erfahrungen der Schüler, damit sie lernen, die Welt zu verstehen, zu ordnen und verantwortlich mitzugestalten“ (aus: Kunst – Fachprofil).

 

Im Verlauf der Schulgeschichte des letzten Jahrzehnts gab es mehrere Kunstprojekte, die es verdient haben, als besondere Höhepunkte herausgestellt zu werden:

 

„Türme aus Dettelbach und Schwarzach“ (Dezember 2001)

Die Klassen 8a und 8b stellen ihre Gemeinschaftscollage der Öffentlichkeit vor. Der einheimische Verlag Röll druckt Ansichtskarten dieses wunderschönen großformatigen Bildes.

 

„My side, your side“ (Juli 2003)

Die Schule erwirbt die Holzskulptur des Bildhauers Roger Bischoff. Schüler verschiedener Klassen schreiben beeindruckende Interpretationen aus ihrer spontanen Sicht.

 

„Kunst und Asyl“ (Mai 2004):

Hauptschüler arbeiten mit Kindern von Asylbewerbern an Ytong-Steinen unter der Anleitung des Bildhauers Roger Bischoff; ein Kooperationsprojekt mit der Initiativgruppe Asyl der Caritas Kitzingen

 

„Kunst und Künstler in der Schule“ (Juli 2005)

Bei einem schulumfassenden Fest arbeiten die Künstler des Dettelbacher Bildhauersymposiums mit den Schülern auf den Pausehöfen. Erneut sind ausländische Jugendliche in Begleitung des Arbeitskreises Asyl dabei.

 

„Das Säulenprojekt“ (Frühjahr 2008)

Hauptschüler bemalen runde Pappkartonkerne und gestalten eine Säulenlandschaft im Schulhaus

 

 

 

 2. Literatur

 

Auszug aus dem Grundschullehrplan 2000:

„Vorrangiges Ziel ist es, dass die Kinder Leseinteresse und –bereitschaft entwickeln. Die Schüler sollen erfahren, dass Lesen Vergnügen bereitet und sie zur Auseinandersetzung mit sich und der Welt anregt, dass sie durch Lesen Informationen und Anleitungen zum Handeln erwerben. Dies kann nur gelingen, wenn sie ihre Lesefertigkeit intensiv schulen und ihre Fähigkeit zum sinnentnehmenden Lesen ständig erweitern.  … Zudem lernen die Schüler den Reichtum der Kinderliteratur und geeigneter anderer Literatur kennen. Dabei sollen sie sich textspezifisch mit Literatur beschäftigen (rezipierend, einfühlend, handlend, produktiv, analysierend) und Anregungen und Fähigkeiten für das außerschulische Lesen gewinnen“ (aus: Fachprofil Deutsch).

 

Auszug aus dem Hauptschullehrplan 2004:

Vorrangiges Ziel des Unterrichts ist es, die Lesefreude der Schüler aufzubauen und mit vielfältigen Maßnahmen zu erhalten, woraus sich ein stabiles Leseinteresse und langfristige Lesebereitschaft entwickeln, auch für die eigene Freizeitgestaltung. Die Schüler sollen erfahren, dass Lesen Freude bereitet und sie zur Auseinandersetzung mit sich und der Welt anregt, dass sie durch das Lesen Informationen erwerben und Anleitungen zum Handeln bekommen. So begegnet ihnen die Hauptschule als umfassende Leseschule. Jeder Schüler muss lesen können wird ein besonderes Augenmerk auf die Informationsentnahme aus Sachtexten erarbeiten sich die Schüler eine literarische Grundbildung Begegnung mit Literatur durch audiovisuelle Medien Lesestoffe aus anderen und über andere Kulturen schaffen Brücken in eine immer enger werdende Welt und fördern Fremdverstehen und Toleranz“ (aus: Deutsch – Fachprofil).

 

Besonders herausragende Ereignisse im Schulleben der vergangenen Jahre waren:

 

Otfried-Preußler-Fest“ (Mai 2004):

Alle Grundschulklassen organisieren in der Maintalhalle ein literarisches Fest mit Darbietungen aus den Werken des Kinderbuchautors.

 

Autorenlesung (Dezember 2005):

Der Kinderbuchautor Volkmar Röhrig weilt im Schulhaus, liest und spricht mit den Kindern.

 

„Sprachdetektive“ (Mai 2007):

Die Klasse 4c gewinnt beim Wettbewerb des „Vereins zur Pflege der deutschen Sprache“ den hoch dotierten 1. Preis. An der Entwicklung des Wettbewerbs war Kollegin Gabriele Lenhart maßgeblich beteiligt.

 

Autorenlesung (Mai 2008):

Paul Maar, der bekannte Autor zahlreicher Kinderbücher, ist zu Gast in der Schule – ein ganz besonderer Höhepunkt.

 

Vorlesestunden:

Seit einigen Jahren ist es eine lieb gewordene Gewohnheit, dass Hauptschüler und Grundschüler sich in ihren Klassenzimmern besuchen; die Kleinen lesen den Großen aus ihrem Lesebuch vor.

Dr. Hans Bauer

 

 

 

 

3. Warum Kunst und Literatur?

 

 

1. Kopf, Herz und Hand

 

Es ist gut  zwei Jahrhunderte her, als Pestalozzi die gleichwertige Erziehung von „Kopf, Herz und Hand“ forderte. Eingelöst ist dies noch lange nicht. Dieses Postulat könnte aus der aktuellen Diskussion über eine grundlegende Erneuerung unseres derzeitigen Bildungswesens stammen.

 

Kunst und Literatur fördern diese ausgewogene Bildung von Kopf, Herz und Hand in besonderer Weise. Der Schärfung kognitiver Fähigkeiten hat sich die Schule schon immer angenommen. Die Ausbildung von Herz und Hand waren dem oft untergeordnet.

 

In der reichhaltigen Kinderliteratur kommen die Schüler mit den Erlebniswelten anderer Menschen in Berührung, setzen sich mit ihnen auseinander, entdecken Parallelen zur eigenen Lebensgeschichte und lernen neue emotionale Qualitäten kennen. Sie tauchen ein in andere Welten, identifizieren sich mit dargestellten Personen und lernen neue, bisher unbekannte Wege der Lebensbewältigung kennen.

 

Das Handwerkliche wird auf vielfältigen Wegen im Kunstunterricht gefördert. Ob es nun um ein selbst gemaltes Bild, eine Skulptur aus Gips, eine Töpferschale, eine Collage, einen Modellbau eines Gebäudes, ein Mosaik aus Naturmaterialien geht… die Erfahrung, mit den eigenen Händen etwas geschaffen zu haben, etwas Sichtbares und Schönes, weckt Energie, sich weiter zu versuchen und höhere Ansprüche an sich selbst zu stellen. Sich durch Taten seiner selbst nähern, lässt manchen Schüler ungeahnte schöpferische Kräfte in sich entdecken - und seine Persönlichkeit entfalten.

 

2. Zwischen Himmel und Erde

 

Der Mensch bewegt sich in seiner Zeitlichkeit zwischen Geburt und Tod, zwischen Licht und Dunkel, zwischen Himmel und Erde. Eingespannt in diese Beschränkung sehnt er sich immer danach, diese Grenze zu überschreiten und Anteil zu haben an der Zeitlosigkeit, der Ewigkeit.

 

In drei Bereichen kann der Mensch diese Endlichkeit durchstoßen: in der Musik, in der Kunst und in der Literatur. In ihnen berühren sich Himmel und Erde. Diese schönen Künste durchbrechen die Oberflächlichkeit der Dinge, lassen den Menschen innehalten und machen ihn sensibel für das Gute, Wahre und Schöne.

 

Warum zieht und die Musik von Johann Sebastian Bach nach fast zweieinhalb Jahrhunderten noch immer so in den Bann? Vielleicht hilft bei der Beantwortung dieser Frage ein Zitat von Robert Schumann weiter: „Bach ist nicht alt, Bach ist nicht neu, Bach ist ewig.“ Seine Musik erhebt den Menschen über den Alltag in höhere Sphären und lässt ihn Anteil haben am Ewigen.

 

Warum geht uns ein Vers oder eine Strophe eines Gedichtes  nicht mehr aus dem Sinn, gräbt sich uns ein und taucht immer wieder auf? Ist da oft nicht etwas auf vollkommene Weise in Worte gefasst, dessen Inhalt wir ahnen, dessen Tiefe wir spüren, wo wir aber nicht die Klarheit und Fähigkeit besitzen, es so auszudrücken? Literatur ist eine Wirklichkeit eigener Mächtigkeit. Sie kann uns helfen beim Ordnen, Integrieren und Heilen. Sie kann aber auch Angst auslösen, zersetzen, zerstören. Aber immer reicht ihre Wirkung in die Tiefe der Seele.

 

Warum lässt uns der Anblick eines Bildes nicht mehr los? Warum spricht uns ein Werk so an? Es berührt eigene Anteile in uns und bringt etwas in uns in Bewegung. Der Betrachter tritt ein in einen Dialog mit dem Kunstwerk. Und wie Kandinksy meint: „Das Bild vollendet sich in den Augen des Betrachters“.

 

 

3. Kinder brauchen Wurzeln und Flügel

Dieses Zitat von Goethe beschreibt auf wunderschöne Weise, was Kinder brauchen: Wurzeln und Flügel.

Sie brauchen einen festen Grund, Verlässliches, das dem schnellen Wandel standhält, Tragfähiges, auf das sie bauen können. Sie wollen sich aber auch Träumen hingeben, in Phantasiewelten leben und Zukunftsbilder entwerfen, wohin sie sich entwickeln möchten.

 

Wer beides hat, hat Glück.

 

Kunst und Literatur leisten zweierlei: sie lassen den Kindern Wurzel schlagen und verleihen ihnen Flügel.

 

Gerade die Grundschule verpflichtet sich – schon von ihrem Namen her  -  in besonderer Weise, Grund zu legen. Sie muss tragfähige Grundlagen schaffen für das weitere Leben, damit es gelingen kann. Solide Fertigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen zu vermitteln ist zentrale Aufgabe der Schule. Die Ausbildung ethischer Maßstäbe und eines moralischen Bewusstseins sind ebenso wichtig. Besonders reizvoll ist dies ja in der Grundschule, wo die Schüler noch so offen sind für Neues, die Welt in sich aufsaugen, ihre Wertmaßstäbe noch herausbilden. Das ist eine unvergleichlich wertvolle Zeit für Lehrer, wo ihnen diese kindliche Neugier, diese innere Offenheit noch so unverstellt entgegentritt.

 

Wie untrennbar Kunst und Bildung miteinander verbunden sind, zeigt alleine schon das Wort „Bildung“.  In ihm ist das Wort „Bild“ enthalten. Es war Jahrhunderte lang das Medium, wie die kulturellen Errungenschaften tradiert wurden.  In gotischen Kirchen bestehen die Kirchenfenster aus Bildern, Glasbildern, die die Geschichten von Heiligen und aus der Bibel erzählen und so das  abendländische Kulturgut weitergeben. Mit der Erfindung des Buchdrucks gelang dem Menschen ein weiterer Meilenstein in seiner geistig-kulturellen Entwicklung. Von da an wurde das Kulturgut in Bücher gedruckt, vervielfältigt und verbreitet – und die Kirchenfenster wandelten notgedrungen ihre Funktion. Die Glasbilder verschwanden. Notwendig war jetzt klares Glas, das das Licht einfallen ließ, um die Buchseiten zu erhellen.

 

Flügel verleihen, auf Wolken schweben, das sind Redewendungen, die dieses herrlich leichte unbeschwerte Gefühl beschreiben, das sich einstellt,  wenn man die Realität hinter sich lässt und  sich seinen Träumen hingibt. Unmögliches in Gedanken entwerfen ist aber nicht nur ein Gefühl, es ist auch eine Charaktereigenschaft.  Persönlichkeiten wie Martin Luther King, Mahatma Gandhi, Nelson Mandela und viele andere haben unbeirrt an ihren Visionen fest- und der harten Wirklichkeit standgehalten …und damit die Welt verändert.

 

Kinder geben sich gerne ihren Träumen hin. Nichts ist unmöglich. Sie sind gedanklich noch nicht in Konventionen gefangen, haben oft einen unverdorbenen klaren Blick. Es macht ihnen Freude, heute diese Phantasiewelt aufzubauen und morgen diese.

 

Kinder brauchen Wurzeln und Flügel.

 

Sie bedingen sich gegenseitig. Ausschließlich Wurzeln zu schlagen ist  zu schwerfällig und unbeweglich. Nur durchs Leben zu fliegen ist zu leichtsinnig und kann schnell zum Absturz führen. Die Kunst ist wieder einmal der Balanceakt, beides in ein stimmiges Verhältnis zu setzen, in Einklang zu bringen. Und den Kindern dabei zu helfen,  ist Aufgabe der Lehrer.

 

Auf dass das Leben gelinge.

Ingeborg Braun-Scheubeck

 

 

 Ausdifferenzierung des Schulprofils

In der Lehrerkonferenz vom 14. Oktober 2009 wurde einstimmig beschlossen, dass das Schulprofil der   Rudolf-von-Scherenberg   Volksschule  Dettelbach "KUNST UND LITERATUR" weiter ausdifferenziert werden soll.

Die Säulen, die das Fundament unseres schulischen Lebens und Lernens bilden, sind drei und heißen  

  • 1. STARK IN DER PERSON (Werte-Erziehung)
  • 2. STARK IM WISSEN  und
  • 3. STARK IM BERUF

Das gesamte Lehrerkollegium engagiert sich in diesen drei Steuerungsgruppen.

  • 1. STARK IN DER PERSON (Werte-Erziehung)

           wird gestaltet von:   - 1. Frau Degenbeck

                                         - 2. Frau Heft

                                         - 3. Frau Huth

                                         - 4. Frau Lang

                                         - 5. Frau Lenhart

                                         - 6. Frau Mack-Schneider

 

  • 2. STARK IM WISSEN

          wird gestaltet von:   - 1. Frau Braun-Scheubeck

                                        - 2. Frau Reichart

                                        - 3. Herrn Resnitschek

                                        - 4. Frau Scheller-Röthlein

                                        - 5. Frau Scholtes

                                        - 6. Frau Schwarz

                                        - 7. Frau Weigand

                                        - 8. Frau Wolf

 

  • 3. STARK IM BERUF

         wird gestaltet von:   - 1. Herrn Cwelich

                                       - 2. Herrn Fackelmann

                                       - 3. Frau Fischer

                                       - 4. Herrn Grond

                                       - 5. Herrn Keller

                                       - 6. Herrn Riedel

                                       - 7. Herrn Riehle

                                       - 8. Frau Steinhoff

                                       - 9. Herrn Theuerkaufer

 

 

Am 7. Dezember 2009 traf sich die Steuerungsgruppe "STARK IM WISSEN" und entwickelte nach reichem Gedankenaustausch und lebhafter Diskussion folgendes Konzept:

 

 

1. WISSENSERWERB IM GANZHEITLICHEN KONTEXT

 

Das alte, oft erstrebte und doch stets vernachlässigte Prinzip von "Kopf, Herz und Hand" (Pestalozzi) soll wieder verstärkt in alltägliche Bewusstsein gerückt und verwirklicht werden.

Dieses Prinzip ist von grundlegender Bedeutung. Das allgegenwärtige übermächtige intellektuelle Lernen soll täglich möglichst oft und in allen Bereichen durch Lernmöglichkeiten mit Herz und Hand bereichert werden. Durch emotionales Angesprochensein und aktives Handeln bleiben die Lerninhalte den Schülern länger und intensiver im Gedächtnis.

Konkret bedeutet dies:

  • verstärkte Durchführung von Experimenten
  • Langzeitbeobachtungen
  • Durchführung von Versuchen
  • Einbindung elterlicher Kompetenzen (z. B. Vorstellen ihrer Berufsfelder, Betriebsbesichtigungen...)
  • Vermittlung von Lerninhalten möglichst nah an der Lebenswirklichkeit der Schüler
  • Erste-Hilfe-Kurs, Ausbildung zum Juniorhelfer
  • Wochenplan-Arbeit
  • Eislaufen

 

2. WISSENSERWERB DURCH BESONDERE PROJEKTE

 

  • LTTA

Völlig neue Wege in der Vermittlung von Lehrplaninhalten geht die Schule mit dem internationalen Projekt "LTTA". Weltweit arbeiten Künstler und Lehrer zusammen, um schulische Inhalte auf künstlerischen Wegen zu vermitteln. Mittels Tanz, bildender Kunst, Musik u. a. werden neue Zugangsweisen eröffnet und Themen von Mathematik über Deutsch bis HSU auf unkonventionelle Weise erarbeitet und durchdrungen.

 

Dieses Projekt findet bereits im zweiten Jahr an unserer Schule statt. Am 14. Januar 2010 gibt es dazu eine schulhausinterne Fortbildung mit Frau Dr. Petra Weingart, der wissenschaftlichen Begleiterin der Universität Würzburg, und den kanadischen Tänzerinnen Nicole Fougère und Pandora Topp. Ziel ist es, dieses Konzept nicht nur in einzelnen Klassen, sondern in der ganzen Schule umzusetzen.   

 

  • SINUS

 

Um nicht nur mechanische Rechenfertigkeiten zu üben und um vermehrt  kreatives, problemlösendes Denken zu schulen, hat sich die Rudolf-von-Scherenberg-Volksschule für das Projekt "SINUS" beworben und wurde angenommen.

 

  • Merkmeister Ralf Hofmann

 

Schon Einstein bedauerte die geringe Ausschöpfung unserer intellektuellen Möglichkeiten und unserer Merkfähigkeit. Um hierbei eine größere Effizienz zu erlangen, wird am 22. März 2010 der professionelle Gedächtnistrainer Ralf Hofmann an unsere Schule kommen. Um möglichst nachhaltigen Erfolg zu haben, werden nicht nur den Schülern die Strategien erklärt sondern in einem eigenen Abend auch die Eltern mit diesen Methoden vertraut gemacht.

 

  • EDV-Kurse

 

Die Kurzlebigkeit von Informationen und der immense Wissenszuwachs fordern neue Wege der Informationsbeschaffung. In eigens dafür von der Schule eingerichteten EDV-Kursen werden bereits 3.- und 4. Klässer  mit den neuen Medien vertraut gemacht und ihnen die Möglichkeiten eröffnet, effektiv und schnell geeignete Informationen zu suchen.

 

 

 

3. WISSENSERWERB DURCH AUSSERSCHULISCHE LERNORTE

 

Die Bedeutung außerschulischer Lernorte wurde wissenschaftlich hinreichend untersucht und ihre positive Wirkung auf langzeitiges Lernen wurde in vielen Publikationen belegt.

 

In diesem Bereich arbeitet die Schule bereits seit Jahrzehnten mit vielen Institutionen zusammen. Die außerschulischen Lernorte decken ein sehr breites Spektrum ab. Exemplarisch seien genannt:

 

·        Besuch des Zahnarztes

·        Besuch der Feuerwehr

·        Unterricht im Freien an der Hecke und in der Wiese

·        Unterrichtsgang mit dem Förster in den Wald

·        Besuch von Kunstmuseen und aktuellen Ausstellungen

·        Unterrichtsgänge in die Dettelbacher Altstadt (Ortsgeschichte)

·        Besuch des Stadtarchivs mit Dr. Bauer

·        Besuch des Wasserwerks

·        Besuch des Klärwerks Dettelbach

·        Besuch des Kirchenburgmuseums Mönchsondheim

·        Besuch eines Bauernhofs

·        Hilfe bei der Weinlese

·        Besuch der Residenz Würzburg

·        Teilnahme an einem Kochkurs

·        Zusammenarbeit mit der Polizei (Verkehrserziehung, Fahrradprüfung)

·        Besuch einer Stadtratsitzung

·        Besuch beim Bürgermeister

·        Einladen von Zeitzeugen

·        gemeinsame Projekte mit Künstlern (z. B. Roger Bischoff)

·        Besuch von Theater-Aufführungen

·        Mitgestaltung der Würzburger Schüler-Theater-Tage

 

 

 

4. WISSENSERWERB DURCH GEZIELTE LESEFÖRDERUNG

 

Da Lesen eine Grundkompetenz ist, ohne der Wissenserwerb in allen  Bereichen nicht möglich ist, muss diese Fertigkeit immer wieder aufs Neue geschult und verfeinert werden. Dies gilt in gleicher Weise für die Grund- und die Hauptschule.

Nicht nur in der alltäglichen Unterrichtsarbeit soll diesem Ziel nähergekommen werden, sondern auch in eigens dafür entwickelten Projekten.

·        Lese-Patenschaften zwischen Grundschul- und Hauptschulklassen

·        Teilnahme am Projekt zur Leseförderung "antolin"

·        regelmäßige Besuche der Stadtbücherei (gezieltes Beschaffen von Informationen, Kennenlernen vieler Genres)

·        Autoren-Lesungen für alle Jahrgangsstufen

·        Vorlese-Tage

·        Teilnahme an der Aktion "Ich schenk dir ein Buch"

 

 

Dieses Papier versteht die Steuerungsgruppe "STARK IM WISSEN" als eine Sammlung von Ideen und in den Grundsätzen als einen roten Faden, der die tägliche schulische Arbeit mit "Kopf, Herz und Hand" erfüllen soll.